Stricken, Häkeln, Basteln

Die "Lange Nacht des Selbermachens" in Berlin

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Bei der "Langen Nacht des Selbermachens" am Samstag können sich Fans von Backkunst, Bastelstunden und Nähmaschinen austoben. Einige Workshops richten sich speziell an Flüchtlinge.

BLZ
2 Min
Kreative Köpfe können bei der "Langen Nacht des Selbermachens" an Workshops teilnehmen.

Kreative Köpfe können bei der "Langen Nacht des Selbermachens" an Workshops teilnehmen.

© imago/Westend61 Lizenz

Schon einmal einen Adventskalender aus Altpapier gebastelt? Oder einen Fehlkauf zum Lieblingspulli umgestaltet? Das können Kreative am Samstag bei der "Langen Nacht des Selbermachens" probieren. Rund 200 Workshops für Hobbybastler werden bundesweit angeboten. Ein Schwerpunkt liegt in Berlin, wo der Veranstalter Dawanda - eine Online-Plattform für Selbstgemachtes - seinen Sitz hat.

Teilnehmer können von 18 Uhr bis 22 Uhr unter anderem im Berliner Bikini-Haus an einer Häkel-Aktion teilnehmen. Hinzu kommen sogenannte Upcycling-Workshops, bei denen vorhandene Stücke kreativ aufgewertet werden. Interessierte können dabei etwa ihre modischen Fehlkäufe umnähen - oder aus Beton Schmuckstücke herstellen.

Mehr als 1000 Teilnehmer im Vorjahr

Die Aktion gibt es bereits zum dritten Mal. Zuletzt nahmen nach Angaben der Veranstalter rund 1300 Menschen an der "Langen Nacht des Selbermachens" teil.

Mitmachen kann demnach jeder - auch kreative Anfänger. Ob Teilnehmer zu den Workshops Stoff, Zutaten oder andere Hilfsmittel mitbringen müssen, hängt von der jeweiligen Veranstaltung ab. Einige kosten beispielsweise Eintritt, beinhalten dann aber schon Material.

Dieses Mal sind unter den Angeboten auch Veranstaltungen für und mit Flüchtlingen: Kreative wollen in der Hauptstadt zum Beispiel mit Asylbewerbern Freundschaftsbänder knüpfen. Im nordrhein-westfälischen Troisdorf sollen bei einem Workshop Schlauchschals, Mützen oder Decken für Flüchtlingskinder entstehen. (dpa)

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