Bereits vor Tagen hatte er etwa gesagt, es gebe keinen Grund, Flüchtlinge aus Österreich zu übernehmen. Auch andere Länder wie Tschechien und Kroatien müssten Flüchtlinge aufnehmen, sagte er am Dienstag. Stübgen hatte zuvor auch von einem „Asyltourismus“ gesprochen. Brandenburg nahm nach Angaben des Innenministers in diesem Jahr bereits mehr als 40.000 Flüchtlinge auf, darunter rund 25.000 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine.
Probleme bei der Unterbringung von Flüchtlingen melden vor allem Kommunen. Auch der Landrat des Kreises Barnin, Daniel Kurth (SPD), sagte am Dienstag, es seien kaum genügend vermietbare Wohnungen vorhanden. Turnhallen seien auch nicht geeignet, um Menschen für eine längere Zeit unterzubringen. In der Erstaufnahmeaufnahme könnten schnell Plätze bereitgestellt werden, sagte Stübgen. Städte seien jedoch am Limit und könnten keine große Zahl an Flüchtlingen mehr aufnehmen.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: briefe@berliner-zeitung.de