Computerspiele

Studie: Gaming-Industrie mit steigenden Umsätzen

Während der Corona-Pandemie erlebte die Gaming-Industrie einen Boom. Nach einer zuletzt schwächelnden Wachstumsdynamik ziehen die Umsätze wieder stärker an -...

dpa
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ARCHIV - Messebesucher der Computer- und Videospielemesse «Gamescom» testen ein Computerspiel.

ARCHIV - Messebesucher der Computer- und Videospielemesse «Gamescom» testen ein Computerspiel.

© Oliver Berg/dpa

Demnach stiegen die Umsätze der Unternehmen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um 9,6 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2022 auf rund 72,7 Milliarden Euro. Die Videospiele-Branche scheine sich von einer Wachstumsdelle nach der Corona-Pandemie zu erholen. 2022 habe das Wachstum im Vergleich zum Vorjahr bei knapp fünf Prozent gelegen. 2020 seien die Umsätze noch um 28 Prozent gewachsen.

Rückschlag bei Profitabilität

„Die aktuellen Branchenzahlen der Spieleindustrie zeigen Licht und Schatten: Beim Umsatz geht es wieder kräftiger aufwärts, die Profitabilität ist aber noch nicht wieder auf dem Weg zu den Werten, die wir während der Corona-Pandemie hatten“, sagte Jens Weber, Partner und Branchenexperte bei EY-Parthenon, laut Mitteilung.

Allerdings sei die Profitabilität der Spieleanbieter gerade im Vergleich zu anderen Branchen auf einem hohen Niveau, was die Unternehmen auch für Investoren attraktiv mache. „Es wird spannend sein zu beobachten, wie sich die Zahlen in den nun bevorstehenden, traditionell starken Phasen der Industrie im Herbst und Winter mit zahlreichen Blockbuster-Games entwickeln werden“, so Weber.

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