Inzwischen haben Ariane Müller und Julia Gámez Martin den begehrten Publikumspreis beim Prix Pantheon gewonnen (wir wussten das!) und weiter an ihrem Repertoire gearbeitet, dessen Stilrichtung sie „Alkopop“ nennen, seit Quatsch-Comedy-Club-Boss Thomas Hermanns auf diese Idee kam.
Eine große Runde durchs Netz macht gerade ihr Song „Gutmensch“, bei dessen schwäbisch angehauchtem Refrain das Publikum vor Lachen zuverlässig in Schnappatmung fällt. Wer Suchtpotenzial live erleben möchte, hat dazu am Montag in den Wühlmäusen Gelegenheit (Kartentelefon 3067-3011). Bei dieser Gelegenheit kann man sich auch aus der Nähe davon überzeugen, dass Ariane und Julia viel besser aussehen als auf vielen ihrer Fotos.
Was Absicht ist. Julia erklärt das so: „Wir wollen auf keinen Fall wie zwei Schlagermäuse aussehen, weil das gar nicht zu unseren Liedern passen würde.“ Was dagegen ziemlich gut zu dem ein oder anderen Suchtpotenzial-Song passt: ein Grundpegel. Weil dadurch das Publikum und die Damen auf der Bühne auf einer Ebene stehen. Julia deutet an: „Einige Songs sind in Bierlaune entstanden...“
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