„Sie werden die Süddeutsche Zeitung in den kommenden zwei Tagen anders als gewohnt vorfinden.“ Mit diesen Worten informierte die Tageszeitung ihre Leserschaft in einer Mitteilung über den Warnstreik in ihrer Redaktion. Seit Dienstag um 0 Uhr bis Mittwochabend um 23.59 Uhr sollen die Redakteurinnen und Redakteure der Süddeutschen Zeitung (SZ) ihre Arbeit niederlegen. Dazu haben der Bayerische Journalistenverband (BJV) sowie die Gewerkschaft Verdi am Montag aufgerufen.
In der Mittwochs- und Donnerstagsausgabe würden der Politik-, der Wirtschafts- und der Sportteil in reduziertem Umfang und eingeschränkter Aktualität erscheinen, heißt es. Die Lokalteile fehlten ganz. Die Berichterstattung, die sonst sieben verschiedene Ausgaben umfasst, schrumpfe auf eine Seite zusammen. Hintergrund des Streiks sind die Tarifverhandlungen der Gewerkschaften mit dem BDZV, dem Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger.
Wirtschaft
Süddeutsche Zeitung streikt: Journalistenverband warnt vor „weiterer Eskalation“
Die Redakteure der Süddeutschen Zeitung streiken für zwei Tage. Dazu hatten Gewerkschaften am Montag aufgerufen. Doch der Konflikt mit den Verlegern könnte sich verschärfen.
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Ein Blick auf das Verlagsgebäude des Süddeutschen Verlages in München, Bayern
© Peter Kneffel/dpa