Syrien: Assad lässt Giftgas-Untersuchung zu

Eine ernste Antwort

Vermutlich wurden nahe Damaskus durch Giftgas mehr als 350 Menschen getötet und Tausende verletzt. Die USA verdächtigen das Assad-Regime – bestätigt sich das, wäre für Barack Obama eine rote Linie überschritten.

Steffen Hebestreit
1 Min
Ein syrischer Soldat mit einer Schutzmaske im Vorort Jobar nahe Damaskus.

Ein syrischer Soldat mit einer Schutzmaske im Vorort Jobar nahe Damaskus.

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Mindestens 355 starben nach dem mutmaßlichen Einsatz von Giftgas am Mittwoch in der Umgebung von Damaskus. Wer aber das Gas freisetzte, ist unklar. Das Assad-Regime streitet jede Verantwortung für den Angriff ab, Rebellengruppen bezichtigen das Regime der Tat, die Opposition kündigt Vergeltung an.

Aufklärung können nur die UN-Chemiewaffeninspektoren bringen, deren Arbeit in der betroffenen Region Syriens Regierung am Sonntag grundsätzlich erlaubt hat. Sie sollen am Montag ihre Arbeit aufnehmen. Zuvor war in westlichen Hauptstädten der Druck auf die internationale Staatengemeinschaft gewachsen, eine Reaktion zu zeigen.

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