Der US-Schauspieler Michael Madsen ist tot. Der 67-Jährige wurde laut US-Medien am Donnerstagmorgen leblos in seinem Haus in Malibu aufgefunden. Die Einsatzkräfte erklärten ihn um 8.25 Uhr für tot. Wie das zuständige Sheriff’s Department und seine Manager bestätigten, starb Madsen an einem Herzstillstand. Hinweise auf Fremdverschulden gebe es nicht, hieß es.
Madsen zählte zu den markantesten Charakterdarstellern Hollywoods. Mit seiner rauen Präsenz und der ikonischen Stimme wurde er in Filmen von Quentin Tarantino wie „Reservoir Dogs“, „Kill Bill: Vol. 1“, „The Hateful Eight“ und „Once Upon a Time in Hollywood“ berühmt.
Der in den 1980er-Jahren bekannt gewordene Schauspieler war in über 300 Produktionen aktiv. Zu seinen weiteren Filmen zählen „Thelma & Louise“, „Donnie Brasco“, „Species“, „Free Willy“ und „Sin City“. In einem Interview 2018 sagte Madsen über sein Image: „Ich glaube, ich war glaubwürdiger, als ich hätte sein sollen. Die Leute fürchten mich wirklich.“ Madsen hinterlässt mehrere Kinder.
April 2017: Die Filmstars Steve Buscemi, Michael Madsen, Quentin Tarantino, Harvey Keitel und Tim Roth besuchen die Vorführung zum 25. Jubiläum von „Reservoir Dogs“
© Cordon Press/imago
Was machte Michael Madsen zuletzt?
Nach Angaben seiner Management-Agentur arbeitete Madsen zuletzt intensiv an mehreren Independent-Filmen wie „Resurrection Road“, „Concessions and Cookbook for Southern Housewives“. Zudem habe er die Veröffentlichung eines neuen Buchs mit dem Titel Tears „For My Father: Outlaw Thoughts and Poems“ vorbereitet.
„Michael Madsen war einer der ikonischsten Schauspieler Hollywoods – er wird vielen fehlen“, erklärten seine Manager Susan Ferris und Ron Smith sowie seine Publizistin Liz Rodriguez in einem gemeinsamen Statement. Madsen war der Bruder der Schauspielerin Virginia Madsen.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: briefe@berliner-zeitung.de