Krimi

„Tatort: Pyramide“ aus Köln: Schneeballsysteme am Rhein

Die Kölner Kommissare müssen einer Trick-Firma beikommen, eine Geisel befreien, einen Mord aufklären. Zudem hören sie neoliberale Sprüche wie einst bei Christian Lindner.

3 Min
Es knallt bei der Investmentfirma „Conreta“: Die Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk versuchen, Robert „Rocko“ Andersen (Oleg Tikhomirov) zum Aufgeben zu bewegen.

Es knallt bei der Investmentfirma „Conreta“: Die Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk versuchen, Robert „Rocko“ Andersen (Oleg Tikhomirov) zum Aufgeben zu bewegen.

© WDR Kommunikation/Redaktion Bild

Eine Frau liegt gefesselt in einem Lieferwagen. Die Kölner Kommissare Ballauf und Schenk (Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär) verhören den mutmaßlichen Entführer (Rouven Israel). Doch der Mann stellt eine überraschend schlichte Forderung: „Ich bin hier, um meine Geschichte zu erzählen. Und Sie hören mir gefälligst zu!“ Die erste Rückblende führt direkt zum Thema des Films. André, der spätere Geiselnehmer, wird von seinem Armee-Kumpel Rocko (Oleg Tikhomirov) in eine Vertriebsfirma geholt: „Willkommen in der Welt der Kaltakquise!“ Der Filmtitel „Pyramide“ verrät genauer, wohin die Reise geht: Jeder Neueinsteiger muss sich für viel Geld in die Vertriebsfirma „Concreta“ einkaufen und schnell viele Kunden für dubiose Anlagen akquirieren.

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