Nun heißt der an diesem Sonntag heißt Maria Furtwängler, ihre Charlotte Lindholm ist seit mehr als 13 Jahren im Einsatz und, Til Schweiger hin oder her, alles andere als ein Ersatz. Eigentlich.
Ihr nunmehr 23. Fall führt die Hauptkommissarin aus Hannover in die sehr eigene Welt des Militärs, ganz genau auf einen sogenannten Fliegerhorst der sogenannten Bundeswehr. Die ist nämlich auch nicht mehr das, was sie mal war, und damit ist jetzt nicht der Ärger um irgendwelche krummen Sturmgewehre gemeint.
Blut aus der Dachluke
Auch bei der fliegenden Truppe geht es drunter und drüber, erst recht nach Dienstschluss. Der hat was mit der, die hat was mit dem, und irgendwann wird das irgendwem zu viel, und dann tropft das Blut aus der Dachluke, und wenn man die Dachluke aufmacht, dann fällt einem die Frau eines Piloten entgegen, die was mit dem hatte und mit jenem auch.
Die Frau Hauptkommissarin braucht jedenfalls eine Weile, um da durchzusehen, der Zuschauer ebenso. Leider wird der Film auch bei klarer Sicht nicht besser, er wird sogar immer schlechter, weil sich frühzeitig das Ende ersehen lässt. Und so schleppen sich Charlotte Lindholm und das Publikum dahin, und das ist noch das Beste daran.
Tatort: Spielverderber, Sonntag, 20.15 Uhr, ARD
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