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TV-Krimi am Sonntag

„Tatort: Von Affen und Menschen“: Wie versnobt und unmoralisch ist die Zürcher Gesellschaft?

Die „Tatort“-Krimis aus der Schweiz waren in den letzten Jahren eher nervend als spannend. Doch der neue Fall ist zur Abwechslung originell und komisch. Wieso eigentlich? Die TV-Kritik.

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Im „Tatort“: Rachel Braunschweig, Anna Pieri Zuercher, Heidi Maria Glössner und Carol Schuler

Im „Tatort“: Rachel Braunschweig, Anna Pieri Zuercher, Heidi Maria Glössner und Carol Schuler

© ARD Degeto/Programmplanung und P

Das Affenhaus im Zürcher Zoo ist diesmal der erste Tatort. Aber ist ein ermordeter Schimpanse ein Fall für die Ermittlerinnen von „Leib und Leben“? Für die Staatsanwältin Anita Wegenast (Rachel Braunschweig) zählt ein totes Tier nur als „Sachbeschädigung“, die Kommissarin Tessa Ott (Carol Schuler) aber ist stark mitgenommen vom Anblick des erstochenen Tembo, der gerade erst vom Kongo in die Schweiz gebracht worden war. Sie beginnt zu ermitteln. Schließlich hätten Schimpansen und Menschen zu 99 Prozent die gleiche DNA: „Menschenrechte für Menschenaffen!“ Sie findet die Wohnung des vermissten Tierpflegers verwüstet vor.

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