Alle Literaten hätten ihm berichtet, dass sie interessierte Zuhörer und gute Gespräche gehabt hätten, sagte der Leiter des Open-Air-Festivals, Eckhard Hündgen, der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag. Er habe sich auch über die zahlreichen jüngeren Zuhörer unter den Besuchenden gefreut.
Dem Festivalleiter und seinem Team ging es um den direkten Austausch zwischen Publikum und Schreibenden. Zudem sei es ein Format, um auch Menschen an Literatur heranführen, die im normalen Leben vielleicht nicht soviel damit zu tun hätten, so der Leiter.
Rote Sonnenschirme machten Bänke und Plätze kenntlich, an denen Literatur bei freiem Eintritt erlebbar war. Die Schriftstellerinnen udn Schriftsteller lasen zeitgleich auf einer der Parkbänke, an beiden Tagen jeweils über vier Stunden in Slots. In ihren Texten widmeten sie sich unter anderem Themen wie dem Ukraine-Krieg, hohen Mietpreisen, es ging um Geflüchtete und den Rechtsruck in Teilen der Gesellschaft. Das Festival auf der Parkbank wurde vom Deutschen Literaturfonds sowie dem Programm Neustart Kultur der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) gefördert.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: briefe@berliner-zeitung.de