Die Karl-Marx-Allee in Berlin-Mitte ist am Sonnabend seit 6 Uhr morgens komplett gesperrt. Bis zum frühen Nachmittag parkten dort Busse, auf beiden Fahrrichtungen jeweils in Dreierreihen. Sie kommen aus dem gesamten Bundesgebiet und haben jene Teilnehmer in die Hauptstadt gebracht, die zu einer Kundgebung auf dem Bebelplatz wollen. Nach Angaben der Veranstalter sind es etwa 700 Busse. Sie sprechen von mehr als zehntausend Teilnehmern. Diese beginnt um 14.30 Uhr und richtet sich gegen das Regime im Iran. Sie fordern Deutschland und die Europäische Union auf, sich nicht länger mit der Führung der „Islamischen Republik“ zu arrangieren. Zu der Demonstration hatte der Nationale Widerstandsrat aufgerufen, der unter Exil-Iraner umstritten ist.
Exil-Iraner in Berlin zur Demonstration gegen das Mullah-Regime
Nach der Präsidentschaftswahl im Iran fordern Demonstranten Deutschland und die EU zu einem härteren Kurs gegen die Staatsführung auf.
3 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Der iranische Oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei verlässt das Gebäude nach der Stimmabgabe während der Präsidentschaftswahlen.
© Vahid Salemi/AP