Weltweite IT-Panne: Das Wichtigste in Kürze
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Ein veraltetes Grenzregime am Rande Europas – und im Herzen unserer Computerserver
IT-Probleme am Flughafen: Diese Rechte haben Reisende
21 Uhr: Probleme beim Formel-1-Team von Mercedes
Der deutsche Formel-1-Rennstall Mercedes hat durch die weltweite IT-Störung Zusatzarbeit vor dem ersten Freien Training in Ungarn gehabt. „Wir hatten ein bisschen zu tun, wir haben viele Computer in der Garage und am Kommandostand“, sagte Technikchef Andrew Shovlin bei einer Pressekonferenz auf dem Hungaroring nach der ersten einstündigen Einheit.
Sie hätten aber großartige Unterstützung vom Software-Partner Crowdstrike gehabt, dessen fehlerhaftes Update eines IT-Sicherheitssystems am Morgen für die weltweite Störung gesorgt hatte. Auch weitere Partner halfen dem Team. „Die Auswirkungen im ersten Freien Training waren minimal, wenn nicht bei null. Wir sind da, wo wir sein müssen“, betonte Shovlin.
Die IT-Sicherheitsfirma erklärte am Mittag den Fehler für behoben. Kunden würden auf ein Download-Portal für ein neues Update verwiesen.
20.10 Uhr: Betrieb am BER bis Samstag gestört
Nach der IT-Störung am Hauptstadtflughafen BER laufen die Systeme zwar wieder – der Flugbetrieb sollte aber noch bis in die Nacht zu Samstag hinein beeinträchtigt sein. Zahlreiche Passagiere müssen deshalb weiter am Flughafen ausharren, sagte ein Sprecher. Viele Gesellschaften versuchten, ihre Fluggäste in umliegenden Hotels unterzubringen. „Bei dieser Größenordnung ist das nicht ganz leicht.“ Mit einer vollständigen Normalisierung des Betriebs rechnen die Flughafenbetreiber frühestens für Samstagmorgen.
Am Abend gab es nach Auskunft einer Flughafen-Sprecherin zahlreiche Abflüge und Ankünfte. Einige Airlines hätten aber auch Abendverbindungen gestrichen, sagte sie im RBB. Von Mitternacht bis 5 Uhr gelte am BER ein striktes Nachtflugverbot. Airlines hätten aber wegen der außergewöhnlichen Lage die Möglichkeit, bei der Luftfahrtbehörde eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen. Allerdings waren nach Angaben der Sprecherin Stand 19.30 Uhr keine solchen Nachtflüge geplant.
Chaos am Flughafen BER: „Ich will doch einfach nur nach Hause“
Weltweite IT-Panne: Feuerwehr Berlin warnt vor betrügerischen Mails
20 Uhr: Olympia-Teilnehmerin von Störungen betroffen
Betroffen von den Einschränkungen war auch die deutsche Wasserspringerin Saskia Oettinghaus, die unterwegs zu den Olympischen Spielen nach Paris ist. Oettinghaus reagierte gelassen auf die Verzögerung. „Für uns ist es nicht so schlimm, es ist erst mal ein bisschen verspätet, aber ich denke, dass es nachher noch weiter gehen wird“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.
18.43 Uhr: Wann sind die Probleme behoben? Das sagt das Bundesamt
Bis die Probleme völlig behoben sind, kann nach Darstellung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) noch etwas Zeit vergehen. „Im schlimmsten Fall muss jeder betroffene Rechner einzeln bearbeitet werden“, sagte Amtspräsidentin Claudia Plattner. Sie fügte hinzu, im Nachgang der Krise müsse man darüber sprechen, wie die Qualitätssicherung bei Crowdstrike und bei Microsoft aussehe.
17.50 Uhr: Chaos wegen IT-Panne: Was war der Auslöser?
Grund war ein fehlerhaftes Update auf Windows-Systemen für eine IT-Sicherheitsanwendung des US-Unternehmens Crowdstrike. Die Anwendung heißt Falcon Sensor und ähnelt einem Antivirusprogramm. Auf Computern mit anderen Betriebssystemen wie Mac oder Linux führte das Update nicht zu Problemen.
Nach Angaben von Windows-Entwickler Microsoft war der Fehler bereits ab Donnerstagabend im System. Bei vielen Unternehmen weltweit traten die Probleme dann am Freitagmorgen auf: Mit Hochfahren der Systeme am Morgen wurde das fehlerhafte Update aufgespielt. Wer die Sicherheitsanwendung nach 7.27 Uhr (MESZ) aktualisierte, blieb hingegen verschont.
„Blauer Bildschirm des Todes“: Was zum weltweiten IT-Crash geführt hat
17 Uhr: Eurowings streicht weitere Flüge nach 15 Uhr
Die Fluggesellschaft Eurowings streicht aufgrund anhaltender technischer Störungen auch nach 15 Uhr weitere Flüge. „Wir streichen immer noch schwerpunktmäßig innerdeutschen Flüge auch über 15 Uhr hinaus“, sagte eine Unternehmenssprecherin der Deutsche Presse-Agentur. Damit solle das betroffene IT-System weiterhin entlastet werden.
Wann der Flugverkehr wieder ohne Einschränkungen laufen kann, war am Nachmittag offen. „Wir setzen alles dran, dass sich die Lage bis morgen normalisiert hat, aber bestätigen kann ich das noch nicht“, so die Sprecherin.
Laut der Unternehmenswebsite sind über 80 Flüge von den Annullierungen betroffen. Von einer innerdeutschen Flugstreichung betroffene Fluggäste seien gebeten, eigenständig ein Bahnticket zu buchen und dieses zur Erstattung einzureichen, teilte Eurowings mit. Sobald die Störung behoben sei, würden Passagiere umgehend auf alternative Flüge umgebucht.
16.30 Uhr: Tegut schließt vorübergehend Märkte wegen Computerproblemen
Die weltweiten Computerprobleme haben zu einer vorübergehenden Schließung der Märkte des Lebensmittelhändlers Tegut geführt. Wegen Störungen der Kassensysteme wurden vormittags die 340 Filialen in Deutschland vorübergehend geschlossen, wie das Unternehmen mit Sitz im osthessischen Fulda mitteilte. Kurz vor 16.00 Uhr meldete Tegut, dass alle Läden wieder offen seien.
Es könne allerdings sein, dass noch nicht alles reibungslos laufe, teilte das Unternehmen mit. Die Geschäftsleitung bedankte sich bei der Kundschaft für die Geduld und bat um Entschuldigung für etwaige Unannehmlichkeiten. Dank der schnellen Reaktion der Tegut-Mitarbeitenden sei es möglich gewesen, die Auswirkungen der globalen Computerstörung so gering wie möglich zu halten.
16.03 Uhr: Produktion leidet: Mercedes-Benz von Computer-Panne betroffen
Der Autobauer Mercedes-Benz hat unter den weltweiten Computer-Problemen gelitten. Eine Sprecherin sagte in Stuttgart, dass globale Produktionsnetzwerk sei teilweise betroffen gewesen und kehre nun wieder in den normalen Schichtbetrieb zurück. Man habe mit dem IT-Dienstleister des Autobauers Maßnahmen entwickelt, die man bereits ausrolle und die diese Störungen behöben.
15.35 Uhr: Lage am Flughafen in Prag stabilisiert sich
Am internationalen Flughafen in Prag haben die weltweiten IT-Ausfälle zu teils langen Verspätungen geführt. Inzwischen habe sich die Lage aber stabilisiert, teilte ein Sprecher mit. Man setzte ein Ersatzsystem ein oder fertige die betroffenen Flüge per Hand ab, was aber deutlich länger dauere als üblich. Die am Morgen verspäteten Flugzeuge hätten mit einer Ausnahme bis zum Nachmittag zu ihrem Ziel abgehen können.
Die tschechische Polizei beobachtet die Situation am Flughafen nach eigenen Angaben. Man sei - falls nötig - bereit, zusätzliche Beamte einzusetzen, um Reisende zu informieren und die öffentliche Ordnung sicherzustellen. Der Flughafen ist nach dem früheren Präsidenten Vaclav Havel (1936-2011) benannt und fertigte im vorigen Jahr 13,8 Millionen Reisende ab.
14:44 Uhr: Pistorius: Bundeswehr nicht von Computerstörung betroffen
Die weltweiten Computerprobleme haben sich nach ersten Erkenntnissen nicht auf die deutschen Streitkräfte ausgewirkt. „Ich weiß nur, Stand jetzt ist die Bundeswehr nicht betroffen“, sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) bei einem Marinebesuch im schleswig-holsteinischen Eckernförde.
14.20 Uhr: Besteht ein Risiko für Flugpassagiere? Das sagt Minister Wissing
Die weltweiten Computer-Probleme haben nach Angaben von Bundesverkehrsminister Volker Wissing zu keinen Gefahren im Luftverkehr über Deutschland geführt. „Zu keinem Zeitpunkt bestand ein Sicherheitsrisiko für die Passagiere“, sagte der FDP-Politiker in Kaiserslautern. Die Deutsche Flugsicherung sei auf solche Situationen vorbereitet und habe frühzeitig einschreiten können, um von der Störung betroffene Flüge auf andere Flughäfen umzuleiten.
Die Flugsicherung selbst verwendet die betroffene Software nicht, wie Wissing und ein Sprecher der bundeseigenen Gesellschaft mit Sitz in Langen mitteilten. Die Flugsicherung stehe in engem Kontakt mit betroffenen Flughäfen und mache alles, um dafür zu sorgen, dass der Flugbetrieb so schnell wie möglich wieder seinen Rhythmus finde und Flüge pünktlich abgewickelt werden könnten, sagte Wissing.
Der Minister äußerte sich am Rande eines Besuchs beim Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz in Kaiserslautern.
13.56 Uhr: Geldautomaten funktionieren wieder
Im Zuge der weltweiten Technik-Ausfälle ist es am frühen Vormittag auch in Deutschland bei Verfügungen an Geldautomaten mit Karten einzelner Anbieter zu Störungen gekommen. Kartenzahlungen im Handel waren nicht betroffen, teilte der Dachverband Deutsche Kreditwirtschaft mit. Diese Probleme seien inzwischen behoben. Verfügungen an Geldautomaten in Deutschland seien uneingeschränkt möglich.
13.55 Uhr: American Airlines nimmt Betrieb wieder auf
Die Flugzeuge der American Airlines starten wieder. Man habe den Betrieb wieder sicher aufgenommen, teilte das Unternehmen mit.
13.10 Uhr: IT-Störung: Eurowings streicht Flüge bis 15 Uhr
Die Fluggesellschaft Eurowings streicht aufgrund anhaltender technischer Störungen alle innerdeutschen Flüge sowie Flüge von und nach Großbritannien mit Abflugzeit bis 15 Uhr. Mit der Streichung Dutzender Flüge solle das betroffene IT-System entlastet werden, sagte eine Unternehmenssprecherin.
Ab Berlin fallen die Flüge EW8536 nach Málaga, EW9049 nach Düsseldorf, EW2021 nach Stuttgart, EW8426 nach Nizza, EW013 nach Köln/Bonn aus.
Zahlreiche Passagiere warten am BER auf den Check-in.
© Ralph Hirschberger/AFP
12.56 Uhr: Scholz kündigt Erklärung der Sicherheitsbehörden an
Bundeskanzler Olaf Scholz hat eine Erklärung der Sicherheitsbehörden zu den weltweiten Computerproblemen angekündigt. „Es wird von den Sicherheitsinstitutionen Deutschlands in enger Abstimmung mit denen vieler anderer Länder der Welt dazu etwas gesagt werden“, sagte Scholz bei einer Pressekonferenz in Belgrad. „Da kann man auch beruhigt drauf warten.“ Er selbst habe derzeit „nichts Aktuelles“ zu den Problemen zu sagen.
12.55 Uhr: Polen: Computerprobleme stören Betrieb am Flughafen Warschau
In Polen verursachen Computerprobleme Schwierigkeiten beim Betrieb des Chopin-Flughafens in Warschau. „Aufgrund zahlreicher Meldungen über das Auftreten von Schwierigkeiten in den Check-in-Systemen der Fluggesellschaften bitten wir Sie, den Status Ihres Fluges direkt bei der Fluggesellschaft zu überprüfen“, teilte die Verwaltung heute auf Facebook mit. Da insbesondere bei der Fluggesellschaft Wizz Air der Online-Check-in nicht funktioniere, wurden Passagiere gebeten, sich drei Stunden vor Abflug auf dem Flughafen einzufinden. Polens kritische Infrastruktur sei nicht allein auf Microsoft aufgebaut und bislang nicht von Ausfällen betroffen, sagte Digitalisierungsminister Krzysztof Gawkowski.
12.53 Uhr: Andere Behörden in Berlin arbeiten mit alter Software – keine Probleme
Von den weltweiten Computerproblemen ist außer der Berliner Feuerwehr keine andere Berliner Behörde betroffen. „Die Sicherheitsarchitektur in Berlin ist nicht betroffen“, sagte eine Sprecherin der Innenverwaltung. „Wir stehen dazu in ständigem Kontakt mit den Sicherheitsbehörden.“
Während der Einsatzdienst bei der Feuerwehr funktioniert, sind die Computer der Verwaltung lahmgelegt. Unter anderem ist keine Dienstplanung möglich, Kräfte auf den Feuerwachen können nicht disponiert werden.
Dass in Berlin nur die Feuerwehr betroffen ist, hat nach Aussage von Fachleuten damit zu tun, dass das IT-System der Behörde mit neuer Software arbeitet. Die schleppende Digitalisierung in den anderen Behörden, die nicht in einer Internet-Cloud arbeiten, habe jetzt den Vorteil, dass die weltweite Softwarepanne dort ohne Auswirkungen blieb.
12.52 Uhr: BER: Lange Schlangen bei Eurowings, Wizz Air und Ryanair
Laut Personal starten und landen immer noch nur 20 Flugzeuge pro Stunde. Besonders lange Schlangen gibt es bei Eurowings und am Terminal 2 bei Wizz Air und Ryanair. Die Anzeigetafeln sind weiterhin unzuverlässig. Die Zahl der Passagiere in der Abflughalle haben sich laut Personal an den Regelbetrieb angepasst. Viele Passagiere verlassen inzwischen den Flughafen, versuchen, zu Hause mehr herausfinden, buchen ihre Flüge neu oder suchen nach alternativen Anreisewegen.
12.37 Uhr: Hier können Sie sehen, ob Ihr Flug am BER ausfällt
Auf der BER-Seite können Passagiere nachschauen, ob ihr Flug ausfällt. Passagiere, deren Flug gecancelt worden sei, werden gebeten, nicht zum Flughafen zu kommen, hieß es. Die Fluggesellschaft Ryanair teilte am BER ihren Fluggästen mit, wieder nach Hause zu fahren und auf weitere Infos zu warten.
12.35 Uhr: Globales IT-Problem legt britische Arztpraxen lahm
Der globale Ausfall von IT-Systemen führt bei Tausenden britischen Hausarztpraxen und Apotheken zu Problemen. Die Mehrheit der Praxen in England sei von Schwierigkeiten betroffen, hieß es in einer Mitteilung des Nationalen Gesundheitsdiensts NHS, wie die britische Nachrichtenagentur PA meldete. Demnach sollen etwa 3700 Praxen von den Problemen betroffen sein. Der Notruf 999 und Notdienste seien aber bislang nicht beeinträchtigt.
„Aufgrund eines unerwarteten Systemausfalls müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass alle Dienste bis auf Weiteres ausgesetzt sind“, hieß es auf der Website einer Hausarztpraxis in London. Einer NHS-Sprecherin zufolge ist ein System zur Terminvereinbarung und Verwaltung von Krankenakten nicht mehr nutzbar. Stattdessen werde nun auf herkömmliche Akten aus Papier und handgeschriebene Rezepte zurückgegriffen.
Der Apothekenverband National Pharmacy Association teilte mit, es gebe unter anderem Probleme mit dem Zugriff auf Rezepte von Hausärzten und Medikamentenlieferungen.
12.32 Uhr: Einige Apotheken in Berlin melden massive EDV-Probleme
Apotheken in Berlin mit Software des Anbieters CGM Lauer meldeten zum Teil massive Probleme mit ihren EDV-Systemen. Ursache könnte ein nicht funktionierendes Update sein. Patienten hatten am Morgen Probleme gehabt, Rezepte in der Apotheke einzulösen. Die Gematik (Plattform im Gesundheitswesen, über die auch das E-Rezept läuft) sei nicht von dem Ausfall betroffen.
12.30 Uhr: S-Bahn und BVG fahren normal
In Berlin gab es außer am Flughafen nach ersten Erkenntnissen keine größeren Ausfälle im Verkehr. Sowohl der S-Bahn- als auch der Regional- und Fernverkehr der Bahn liefen ohne IT-bedingte Einschränkungen.
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) waren eigenen Angaben zufolge nicht direkt betroffen. Es könne aber nicht ausgeschlossen werden, dass es am frühen Morgen aufgrund von Problemen bei Dienstleistern zu Einschränkungen im Vertrieb kam.
Die Stadtwerke hingegen blieben von den Vorgängen verschont, ebenso der ostdeutsche Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz.
Die Berliner Verwaltung sei ebenfalls nicht betroffen, teilte eine Sprecherin der Innensenatsverwaltung mit. „Wir stehen im ständigen Kontakt mit unseren Sicherheitsbehörden. Die Sicherheitsarchitektur funktioniert.“ Die Landesverwaltung im benachbarten Bundesland Brandenburg meldete ebenfalls keine IT-Störungen.
12.28 Uhr: Microsoft arbeitet mit „Hochdruck“ an Lösung
Microsoft teilt mit, dass zahlreiche Apps und Dienstleistungen des Clouddienstes Microsoft 365 nicht erreichbar sein könnten. Der Software-Konzern arbeite „mit Hochdruck“ daran, das Problem zu beheben.
12.26 Uhr: Hongkonger Flughafen auch von Computerausfällen betroffen
Mit dem Flughafen von Hongkong ist auch ein wichtiges Drehkreuz in Asien von den weltweiten Computerproblemen betroffen. In der Abfertigungshalle bildeten sich lange Schlangen, wie die Hongkonger Zeitung South China Morning Post berichtete. Mehrere Fluggesellschaften seien von dem Ausfall betroffen und hätten auf manuelle Abfertigung umgestellt, teilte die Hongkonger Flughafenbehörde mit. Als Reaktion auf die Situation sei ein Notfallmechanismus aktiviert worden. Reisende wurden aufgefordert, genügend Zeit für die Anreise zum Flughafen einzuplanen und auf aktuelle Informationen zu achten.
12.18 Uhr: Auch Berliner Feuerwehr von IT-Störung betroffen
Von der Computerpanne sind auch die Systeme der Berliner Feuerwehr betroffen. Feuerwehrsprecher Vinzenz Kasch sagte der Berliner Zeitung, dass die Computer im Bereich der Verwaltung ausgefallen seien. Betroffen sei unter anderem die Dienstplanung. Demnach ist es derzeit nicht möglich, per Computer die Kräftestärke auf den Feuerwachen zu organisieren. Auch Bestellungen und die Organisation von Nachschub sei derzeit nicht möglich, so Kasch.
Nicht betroffen ist nach Angaben des Behördensprechers die Alarmierung von Rettungswagen und Löschfahrzeugen. „Wir haben einen Notfallmanagement-Stab eingerichtet. Er arbeitet an einer Notlösung und wie wir die PCs wieder ans Netz bringen“, sagte Kasch. „Aber das wird dauern.“ Jeder Rechner müsse einzeln angefasst werden.
12.13 Uhr: Crowdstrike-Chef: Problem erkannt und behoben
Die IT-Sicherheitsfirma Crowdstrike hat nach eigenen Angaben den Fehler behoben, der offenbar zu weltweiten Computerstörungen geführt hat. Kunden würden auf ein Download-Portal für ein neues Update verwiesen, schrieb Firmenchef George Kurtz auf X.
Der Fehler sei in einer Aktualisierung der Crowdstrike-Software für Windows-Computer aufgetreten, schrieb Kurtz. Mac- und Linux-Hosts seien nicht betroffen. Das Problem sei erkannt und behoben worden. Es sei weder eine Cyberattacke noch ein Sicherheitsvorfall gewesen.
12.06 Uhr: „Das ist der Nachteil der Digitalisierung“
„So eine Störung hat der Flughafen BER bislang nicht erlebt“, sagt Enrico Rümker von der Gewerkschaft Verdi, zuständig für den Flugverkehr. „Alle rödeln, es ist wirklich schwierig“ – zumal zum Beginn der Sommerferien in Berlin und Brandenburg. „Am ersten Freitag ist das Passagieraufkommen besonders hoch.“ Meist gebe es keine manuellen Prozesse mehr, mit denen sich die nicht mehr funktionierenden digitalen Verfahren ersetzen ließen. „Das ist der Nachteil der Digitalisierung“, so Rümker. Nach seinen Informationen sind auch die Türsysteme im BER betroffen, die darüber wachen, dass nur Befugte passieren können. „Das heißt, dass sich die Kollegen nicht mehr wie gewohnt von A nach B bewegen können.“ Die Sicherheit müsse gewährleistet bleiben.
12.04 Uhr: Auch Turkish Airlines von Computerproblemen betroffen
Turkish Airlines verzeichnet wie zahlreiche andere Fluggesellschaften Störungen im Flugbetrieb durch einen wohl weltweiten Computerausfall. „Wir haben derzeit Probleme mit der Ticketausstellung, dem Check-in und den Reservierungen“, teilte die nationale Fluggesellschaft auf der Plattform X mit. Internationale Verbindungen könnten betroffen sein, auch aufgrund von Luftraumsperrungen in einigen Ländern, sagte ein Unternehmenssprecher der Deutschen Presse-Agentur.
Die Regierung gehe davon aus, dass die Störungen im Inland „innerhalb weniger Stunden“ beendet seien, sagte Verkehrsminister Abdulkadir Uraloğlu vor Reportern in der westlichen Provinz Tekirdag. Er wies Behauptungen über einen Cyberangriff zurück. In der Zwischenzeit meldete auch die private türkische Kreditbank Denizbank Störungen im Betrieb, wie sie auf X schrieb. Sie hoffe, diese so schnell wie möglich beheben zu können.
12.02 Uhr: Microsoft: Drittanbieter hat Ausfälle verursacht
Microsoft geht davon aus, dass die weltweiten Computer-Störungen bald behoben werden können. „Wir sind uns eines Problems bewusst, das Windows-Geräte aufgrund eines Updates von einer Softwareplattform eines Drittanbieters betrifft“, sagte ein Microsoft-Sprecher. „Wir gehen davon aus, dass eine Lösung in Kürze gefunden wird.“
Um welchen Dienstleister es sich dabei handelt, sagte der Sprecher nicht. Medienberichten zufolge wurde als Auslöser ein Fehler in einem Programm-Update der IT-Sicherheitsfirma Crowdstrike vermutet.
11.59 Uhr: IT-Ausfall sorgt auch in Skandinavien für Probleme
Die globalen Computerprobleme machen sich auch in Skandinavien bemerkbar. Die Webseite der dänischen Bahngesellschaft DSB war am Vormittag nicht aufrufbar, bei der skandinavischen Fluglinie SAS gab es technische Probleme mit dem Online-Buchungssystem. In Kopenhagen sorgte der IT-Ausfall dafür, dass die Feuerwehr Probleme beim Empfang von automatisch übermittelten Feueralarmen von Systemen in größeren Unternehmen und Behörden hatte. Wie lange die Störungen anhalten, ist unklar.
Auch am Flughafen der dänischen Hauptstadt gab es Beeinträchtigungen, anders als an anderen Flughäfen jedoch bislang nicht im eigentlichen Betrieb. Es gehe nur um den Check-in bei einigen Fluggesellschaften, sagte eine Flughafensprecherin dem dänischen Sender TV2. Von ähnlichen Check-in-Problemen berichtete auch das Unternehmen Swedavia, das die zehn größten Flughäfen in Schweden betreibt.
11.58 Uhr: Flugsicherung: IT-Systeme nicht von Computer-Störung betroffen
Die IT-Systeme der Deutschen Flugsicherung sind nach eigener Aussage nicht von den weltweiten Computer-Problemen betroffen. Das sagte ein Unternehmenssprecher in Langen. Die Deutsche Flugsicherung nutze eine andere Software als die betroffene. Dennoch könne es am Freitag zu Flugausfällen und Verspätungen in Deutschland kommen.
11.57 Uhr: Fluganzeigen am BER unzuverlässig
Laut dem Personal am Flughafen BER ist auch die interne Kommunikation von der IT-Störung betroffen und die Fluganzeigen sind unzuverlässig. In den Durchsagen heißt es zwar, das System funktioniere wieder, jedoch ist weiterhin mit vielen Verspätungen zu rechnen.
Die Schlangen im Terminal 1 haben sich verringert. Vor Terminal 2 warten aber immer noch viele Menschen. Die Sicherheitskontrollen sind weiterhin leer.
11.56 Uhr: IT-Störung trifft auch Tui – Bisher aber keine Flugausfälle
Die weltweite Computerstörung wirkt sich auch auf den Reisekonzern Tui und die Flugtochter Tuifly aus. Bisher gebe es aber keine Flugausfälle, sagte ein Sprecher der dpa. Zu konkreten Auswirkungen lasse sich noch nichts sagen.
Tui sei sowohl direkt als auch indirekt betroffen, also in der eigenen IT und zusätzlich durch die Ausfälle an Airports, die man anfliege. „Wir sind da dran und versuchen, die Folgen zu minimieren“, so der Sprecher. Die Konzern-IT arbeite mit Hochdruck daran, IT-Prozesse, die wegen der Störung nicht liefen, zu umgehen.
11.52 Uhr: IT-Ausfälle treffen kritische Infrastruktur in Deutschland
Die Bundesregierung geht bislang nicht davon aus, dass die massiven IT-Störungen in Deutschland und vielen anderen Staaten das Ergebnis einer Hackerattacke sind. „Nach aktuellem Erkenntnisstand aus den Äußerungen der betroffenen Unternehmen gibt es keine Hinweise auf einen Cyberangriff“, sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums. Die Vorfälle würden laufend weiter bewertet. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sei mit allen relevanten Stellen in Kontakt und informiere kontinuierlich über die Entwicklung der Lage.
Der Sprecher sagte, von den weltweiten IT-Ausfällen in zahlreichen Branchen seien auch Unternehmen in Deutschland betroffen, darunter Betreiber kritischer Infrastruktur. Zur kritischen Infrastruktur zählen unter anderem Energieversorger, Transport und Verkehr, die öffentliche Verwaltung, Krankenhäuser, Trinkwasser, Abwasser und Telekommunikation.
11.52 Uhr: Crowdstrike kommuniziert „Workaround“
Nach Informationen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat der Hersteller der betroffenen Security-Lösung einen „Workaround“ kommuniziert, der von Betroffenen umgesetzt werden sollte. Das Unternehmen Microsoft habe darüber hinaus mitgeteilt, dass es in der Microsoft-Lösung Azure zu einem Konfigurationsfehler gekommen sei, der ebenfalls weltweit Auswirkungen zeige.
11.51 Uhr: IT-Störung sorgt auf Flughafen von Mallorca für Probleme
Die IT-Störung sorgt auch auf dem Flughafen von Palma de Mallorca für große Verzögerungen. Vor den Check-in-Schaltern bildeten sich lange Schlangen, weil Computer für die Abfertigung ausgefallen waren. Der Flugbetrieb selbst war offensichtlich weniger betroffen. Der Reiseveranstalter TUI stoppte das Einchecken vorübergehend, wie ein dpa-Mitarbeiter vor Ort bestätigt bekam. Anschließend wurde der Check-in manuell wieder aufgenommen.
Deutsche Reisende waren weniger betroffen, da die TUI-Flüge vor allem nach Großbritannien gingen. Bei anderen Fluggesellschaften kam es nur zu geringeren Problemen. Zuvor hatte der spanische Flughafenbetreiber Aena bereits mitgeteilt, dass es landesweit wegen der Computerprobleme zu Verzögerungen komme.
11.37 Uhr: Angespannte Lage am BER-Terminal 2
Am BER-Terminal 2 ist die Lage angespannt. Die Polizei steht am Eingang, um eine Überfüllung des Terminals zu verhindern. Vor dem Terminal warten etwa 150 Menschen, hauptsächlich Familien mit kleinen Kindern. Der Katastrophenschutz des Land Brandenburg verteilt aufgrund der Hitze Getränke.
11.22 Uhr: In einigen Berliner Apotheken können keine Rezepte mehr eingelöst werden
Wegen der globalen IT-Panne können in einigen Berliner Apotheken keine Rezepte mehr eingelöst werden, berichten Reporter. Der Apotheker-Verband prüft derzeit, ob die Gematik (eine Plattform im Gesundheitswesen, über die auch das E-Rezept läuft), von dem Ausfall betroffen ist.
11.20 Uhr: Computer-Probleme: Zahlreiche Ausfälle in Australien
Australien ist schwer von den weltweiten Computer-Problemen betroffen. Unter anderem hätten Banken, Airlines und Medien mit Ausfällen zu kämpfen, berichteten Medien. Am Flughafen Sydney wurde den Kunden mitgeteilt, dass sie ihr Gepäck nicht aufgeben können. Sowohl bei Inlandsflügen als auch bei internationalen Verbindungen komme es zu Verspätungen, schrieb die Zeitung Sydney Morning Herald unter Berufung auf einen Flughafensprecher.
Die Airline Virgin Australia stellte für eine gute Stunde den Flugverkehr ein. Aber auch nach Wiederaufnahme des Flugverkehrs rechnete das Unternehmen am australischen Abend mit Flugausfällen und Verspätungen.
Die australische Regierung berief derweil eine Krisensitzung ein, wie Medien einen Regierungssprecher zitierten. „Meine Regierung arbeitet eng mit dem Nationalen Koordinator für Cybersicherheit zusammen“, sagte Premierminister Anthony Albanese. Derzeit gebe es aber noch keine Auswirkungen auf kritische Infrastrukturen, staatliche Dienste oder Notrufnummern.
Auch viele Geschäfte und Apotheken mussten schließen, berichtete die australische ABC. Ebenso waren Radiostationen und Fernsehsender betroffen. Einige australische Radiosender hätten Musik mit CD's und USB-Sticks gesendet, weil die Computer nicht mehr liefen, hieß es.
11.13 Uhr: Französische Behörde: Globale IT-Panne „nach bisherigem Stand“ kein Cyber-Angriff
Die globale IT-Panne geht ersten Erkenntnissen zufolge nicht auf einen Cyber-Angriff zurück. Es gebe „nach bisherigem Stand keinerlei Hinweise“ darauf, erklärte die französische Behörde für IT-Sicherheit (Anssi).
11.12 Uhr: BER fährt Systeme hoch – Flugverkehr läuft langsam an
Am Flughafen BER läuft der Flugbetrieb allmählich wieder an. „Die Systeme des Flughafens sind wieder hochgefahren und wir kehren sukzessive zum Normalbetrieb zurück“, teilte eine Sprecherin mit. „Es kommt weiterhin zu Wartezeiten.“ Einzelne Flüge seien von den Fluggesellschaften gestrichen worden.
Seit etwa 7 Uhr sei es aufgrund der weltweiten IT-Probleme bei einem externen Anbieter zu erheblichen Einschränkungen gekommen. „Die Abfertigung von Passagieren lief teilweise eingeschränkt weiter. Abflüge fanden eingeschränkt statt.“ Viele Starts und Landungen wurden indes verschoben oder sogar gestrichen.
Nach Angaben des Flughafenpersonals sollten zunächst 20 Flüge pro Stunde starten und landen. Über den Tag hinweg sollte die Anzahl der Starts und Landungen zunehmen. Auf die Frage, was mit den Passagieren passiert, die ihren Flug verpasst haben, wurde mitgeteilt, dass die Flüge entweder umgebucht würden oder Passagiere eigenständig umbuchen könnten. In einigen Fällen empfahl das „Airport Care Team“ am BER auch, die Bahn zu nutzen.
11.10 Uhr: Störungen im Flugbetrieb in Indien
Weltweite Computerprobleme haben auch am Flughafen der indischen Hauptstadt Neu Delhi zu Behinderungen geführt. Einige Dienstleistungen seien vorübergehend beeinträchtigt, teilte der Flughafen auf X mit.
Passagiere wurden aufgefordert, sich mit den betreffenden Fluggesellschaften in Verbindung zu setzen. Mehrere örtliche Airlines meldeten Störungen bei Online-Diensten, Buchungen und Check-ins. Einige Fluggesellschaften hätten Bordkarten per Hand ausgefüllt, hieß es in Medienberichten.
11.08 Uhr: Aktie von IT-Sicherheitsfirma Crowdstrike sackt ab
Nach weltweiten Computerproblemen ist die Aktie des IT-Dienstleisters Crowdstrike unter Druck geraten. Das Wertpapier gab am Freitagvormittag an der Börse Frankfurt um rund 15 Prozent im Vergleich zum Vortag nach.
Medienberichten zufolge wurde als Auslöser ein Fehler in einem Programm-Update der IT-Sicherheitsfirma vermutet. Unter anderem führte ein Energieunternehmen in Australien die Probleme darauf zurück.
11.06 Uhr: Flughafen Düsseldorf von IT-Störung betroffen
Die weltweite IT-Störung betrifft auch den Flughafen in Düsseldorf. Das bestätigte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur auf Nachfrage. Welche Auswirkungen die Störung auf den Flugverkehr am größten Flughafen in Nordrhein-Westfalen hat, war zunächst unklar.
Ein Sprecher des Flughafens sagte der dpa: „Wir können bestätigen, dass es aufgrund einer IT-Störung aktuell zu Beeinträchtigungen bei den Check-in- und Boarding-Prozessen von Eurowings kommt. Daher werden die Abflüge der Airline derzeit manuell eingecheckt.“ Eine Sprecherin von Eurowings hatte bereits zuvor IT-Probleme bei der Fluggesellschaft bestätigt.
11.03 Uhr: Lufthansa: Von Computer-Störung nur gering betroffen
Die Lufthansa sieht sich von den weltweiten Computer-Problemen „zur Zeit gering“ betroffen. Es könne zu „Verspätungen und einzelnen Ausfällen kommen“, teilte die Fluggesellschaft in Frankfurt mit. Es gebe keine größeren Auswirkungen wegen der IT-Probleme, sagte eine Sprecherin, ohne Zahlen zu nennen. „Erheblich beeinträchtigt ist der Flugbetrieb am Flughafen BER.“ Lufthansa bedauere die Unannehmlichkeiten für ihre Passagiere. Operative Auswirkung verursachten derzeit unter anderem die Probleme der verschiedenen betroffenen
11.02 Uhr: KLM stellt Flugbetrieb ein, Klinik sagt OPs ab
In den USA stoppte die Luftfahrtaufsicht FAA Flüge von Airlines wie United, American und Delta. Der europäische Billigflieger Ryanair sprach ebenfalls von Problemen. Die niederländische Fluggesellschaft KLM stellte den Großteil des Betriebs ein. In Norddeutschland sagte das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Operationen ab.
10.54 Uhr: Flughafen Köln meldet Beeinträchtigungen bei Check-In
Der Flughafen in Köln meldet ebenfalls Probleme aufgrund einer weltweiten technischen Störung. Es komme „zu großen Beeinträchtigungen beim Check-In-Prozess der Airlines“, erklärte der Airport am Freitagvormittag. Derzeit sei noch nicht absehbar, wie lange die Störung andauere. Der Flughafen werde über weitere Entwicklungen informieren. „Vielen Dank für Ihre Geduld“, schrieb der Flughafen an seine Gäste.
10.49 Uhr: Flughafen Zürich: Wegen Computerproblemen keine Landungen mehr
Die IT-Panne wirkt sich auch auf den Flughafen Zürich aus. Aktuell seien keine Landungen mehr möglich, wie der Flughafen mitteilte. Flüge mit Ziel Zürich, die schon in der Luft sind, dürften aber noch aufsetzen. Mehrere Airlines haben Verspätungen, zahlreiche Flüge fallen ganz aus. Der Check-in muss teilweise von Hand gemacht werden. Der Flughafen empfiehlt Passagieren, sich bei ihrer Airline über den Stand des Fluges zu informieren.
10.46 Uhr: Britischer Fernsehsender Sky News erlebt Programmausfall
Auch Unternehmen in Großbritannien melden Probleme. Der Fernsehsender Sky News sendete vorübergehend kein Programm und teilte auf einem Standbild mit: „Wir entschuldigen uns für die Unterbrechung dieser Sendung. Wir hoffen, die Übertragung von Sky News in Kürze wiederherstellen zu können.“ Das Programm läuft mittlerweile wieder. Bahnbetreiber in Großbritannien warnten, es gebe IT-Probleme.
10.35 Uhr: Eurowings von IT-Störung betroffen
Die Fluggesellschaft Eurowings ist von der IT-Störung betroffen. Aufgrund der Beeinträchtigungen sei im Tagesverlauf mit Verspätungen und Flugstreichungen zu rechnen, sagte eine Unternehmenssprecherin.
Derzeit seien die Check-In- und Boarding-Prozesse bei Eurowings beeinträchtigt. Ein Online-Check-In sei derzeit nicht möglich. Es werde mit Hochdruck an der Behebung der Störung gearbeitet. Reisende werden gebeten, sich über eurowings.com über den Status ihrer Flüge zu informieren. Die Webseite funktioniere weiterhin.
10.30 Uhr: Fehler in Update von IT-Sicherheitsfirma Crowdstrike wohl Auslöser
Medienberichten zufolge wird als Auslöser ein Fehler in einem Programm-Update der IT-Sicherheitsfirma Crowdstrike vermutet. Unter anderem führte ein Energieunternehmen in Australien die Probleme darauf zurück. Crowdstrike sprach in einer Mitteilung an die Kunden von Problemen, wie die Technologie-Website The Verge schrieb. „Unseren derzeitigen Informationen zufolge steht dieser Ausfall mit einem technischen Problem bei einer Softwareplattform eines Drittanbieters im Zusammenhang, die von den betroffenen Unternehmen eingesetzt wird“, hieß es in einer Erklärung.
Der Fehler bei Crowdstrike habe wiederum Software von Microsoft gestört, berichteten Medien wie der Finanzdienst Bloomberg. Der Software-Riese meldete zuvor Probleme mit seinem Cloud-Service 365. In einem offiziellen Dienstupdate für Microsoft 365, hieß es: „Wir untersuchen ein Problem, das die Möglichkeit der Benutzer beeinträchtigt, auf verschiedene Apps und Dienste von Microsoft 365 zuzugreifen.“
10.24 Uhr: Fluggesellschaft Ryanair meldet Probleme
Die Fluggesellschaft Ryanair warnt vor Problemen. „Wir erleben derzeit eine Störung des Netzwerks wegen eines weltweiten IT-Ausfalls eines Drittanbieters, der außerhalb unserer Kontrolle liegt“, teilte die Airline auf der Plattform X mit. „Wir raten allen Passagieren, mindestens drei Stunden vor der geplanten Abflugzeit am Flughafen anzukommen.“ Wer heute reise und noch nicht eingecheckt habe, könne das am Flughafen tun.
10 Uhr: Zahlreiche Flüge am BER gestrichen
Auf der Internetseite des Flughafens BER wurde mindestens rund ein Dutzend Flüge als gestrichen angezeigt. Bei zahlreichen weiteren Flügen war die Abfertigung bereits beendet, ohne, dass sie gestartet waren.
9 Uhr: Kein Flugverkehr am BER – Flüge werden umgeleitet
„Fast alle innerdeutschen Flüge kehren an ihre Startflughäfen zurück“, berichtete der Berliner Luftfahrtexperte Matthias Winkler. „Die internationalen Flüge werden nach Poznan, Hannover oder Hamburg umgeleitet.“
8.45 Uhr: IT-Ausfall weltweites Problem: Auch Tankstellen, Bahn und Banken betroffen
Nicht nur der Flughafen BER ist betroffen, sondern es handelt sich um ein weltweites Problem. Medienunternehmen, Banken, Apotheken, Tankstellen, Bahnunternehmen, Kliniken, Energieunternehmen und Fluggesellschaften berichteten von massiven IT-Ausfällen. Neben Deutschland lagen auch Meldungen aus Australien, Großbritannien, den USA, den Niederlanden, der Schweiz, Spanien und Indien vor. Am Flughafen Sydney wurden Flüge gestrichen, auch einige Fluggesellschaften in den USA berichteten, dass sie aufgrund von IT-Problemen Flüge verschieben oder annullieren mussten.
Auch auf den Flughafen Zürich wirkte sich die weltweite IT-Panne aus. Am Freitagvormittag seien keine Landungen mehr möglich, wie der Flughafen mitteilte. Flüge mit Ziel Zürich, die schon in der Luft sind, dürften aber noch aufsetzen.
8.30 Uhr: Kein Flugverkehr am BER
Wir sind gut auf den Beginn der Sommerferien vorbereitet, hatte BER-Chefin Aletta von Massenbach noch am Mittwoch gesagt. Nun haben massive technische Probleme, die offenbar von außen kommen, den Betrieb auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg lahmgelegt. Am Hauptstadtflughafen starte und landen keine Maschinen.
Auf der Onlineplattform X wies der BER auf Verzögerungen bei der Abfertigung hin und nannte als Ursache eine technische Störung.
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