Der rechtmäßige Besitzer eines in Berlin gestohlenen Teddybären hat den Finderlohn für das Stofftier stark erhöht. Der Bielefelder Galerist Marcus Erlenbauer lobt nun eine Summe von 5000 Euro aus, sollte der nur etwa zwölf Zentimeter große Stoffbär gefunden werden.
Mit der neuen Summe wolle er einfach den Anreiz weiter erhöhen, sagte Erlenbauer - auch, um „unter Umständen dem Dieb das Ganze lukrativer zu machen“. Bislang fehle aber jede Spur von seinem Bären. Er habe zwar viele Tipps bekommen, wo man zum Beispiel am besten Flugblätter aushängen sollte. Aber keinen Hinweis, wo der Teddy wirklich stecken könnte. Mehrere Medien hatten über den erhöhten Finderlohn berichtet.
Teddybär „Mini“ wurde vor sieben Wochen gestohlen
Der gesuchte Bär, „Mini“ genannt, war vor rund sieben Wochen gestohlen worden. Der Galerist und sein Lebensgefährte hatten sich bei einem Berlin-Besuch am 3. Juni in Restaurant Einstein Unter den Linden mit einer Schauspielerin getroffen und dabei die Wertsachen kurz aus den Augen verloren. Diebe schlugen zu.
Finderlohn 1000 Euro: In Berlin wird Teddy „Mini“ gesucht
Danach lief eine große Suchaktion an. In Berlin hingen Plakaten auf Deutsch, ein eigener Webauftritt auf Englisch, Polnisch, Rumänisch und Bulgarisch bittet um Hinweise zu dem gestohlenen Plüschtier. Hinweise werden per Mail und telefonisch entgegengenommen.
Die Suche nach dem Maskottchen namens „Mini“ ist aber kein Kunstprojekt, sie ist dem 45 Jahre alten Mann todernst: „Es ist mein Talisman, den ich 30 Jahre habe. Er ist mir von meiner Mutter, die sehr tragisch gestorben ist, noch zuletzt geschenkt worden“, so Erlenbauer. „Dieses Bärchen hat für uns einen immensen emotionalen familiären Wert und ist durch nichts zu ersetzen“, heißt es auf der Website.
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