In Tempelhof-Schöneberg ist die erste solarbetriebene DHL Packstation offiziell eröffnet worden. Diese befindet sich auf dem Parkplatz des S-Bahnhofs Priesterweg und ist ein Resultat der neuen „Leitlinien zur Genehmigung von Packstationen im Bezirk Tempelhof-Schöneberg im öffentlichen Raum“, teilte das Bezirksamt mit. Sie wurde im Beisein von Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann und Bezirksstadträtin Saskia Ellenbeck (beide Grüne) am Montag ans Netz genommen.
Die Packstation am Priesterweg ist die erste, die im Rahmen dieser Leitlinien genehmigt wurde und ergänzt damit mehrere Packstationen, die bereits auf privatem Gelände stehen. Diese Genehmigungen sind nun auch unter bestimmten Bedingungen für öffentliche Flächen möglich.
Die neue Anlage ermögliche es, Pakete effizienter zuzustellen sowie mehrere Sendungen gleichzeitig abzuholen oder aufzugeben, was sowohl für Lieferfahrzeuge als auch für die Empfänger kürzere Wege bedeutet. Dies spart Fahrtstrecken ein und fördert das Ziel des Bezirks, wie Bezirksbürgermeister Oltmann hervorhebt: „Lösungen zu ermöglichen, die zur Stadt der kurzen Wege beitragen“.
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Neue solarbetriebene DHL Packstation trägt zum Klimaschutz bei
Laut Bezirksstadträtin Ellenbeck tragen die Leitlinien ebenfalls zum Klimaschutz bei, indem sie helfen, den Verkehr zu entlasten: „Durch Packstationen an belebten Orten lassen sich Fahrten innerhalb des Kiezes vermeiden, wodurch der Verkehr entlastet und Emissionen im Lieferbereich eingespart werden können.“
Die Leitlinien sind auf Anregung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) im vergangenen Jahr entwickelt worden und ermöglichen die Aufstellung von Packstationen und MicroHubs im öffentlichen Straßenland im Rahmen einer Sondernutzung. Nur bereits versiegelte Flächen, wie der Park & Ride Parkplatz am Priesterweg, kommen dabei in Betracht. Diese neuen Regelungen priorisieren solarbetriebene Stationen, die ohne festen Stromanschluss auskommen und ressourcenschonend betrieben werden können.
Quelle: Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg
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