Die Fraktionen der SPD und CDU haben einen Antrag zum Schutz der Kleingartenanlage Zähringer Korso in Tempelhof-Schöneberg gestellt. Hintergrund sind aktuelle städtebauliche Planungen für Tempelhof und Mariendorf, welche die Umwandlung der Kleingärten erneut zur Diskussion gestellt haben. „Diese Idee halten die Fraktionen von CDU und SPD für falsch“, hieß es in dem Antrag. Mit einem Bebauungsplan soll die Fläche langfristig geschützt werden.
„Die Kleingärten am Zähringer Korso sind in den Plänen von 1958 offiziell noch als Sportplatz ausgewiesen, was dafür sorgt, dass die Pächterinnen und Pächter über keine planungsrechtliche Sicherheit für den Fortbestand ihrer Parzellen verfügen“, sagte Jan Rauchfuß (SPD), ein Bezirksverordneter aus Mariendorf, laut einer Mitteilung der SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg. Deshalb müsse dieser Zustand dringend korrigiert werden, sagt er. Laut dem Antrag soll die Fläche dauerhaft für Kleingärten ausgewiesen werden.
Auch Marijke Höppner, Vorsitzende der SPD-Fraktion, spricht sich für die Maßnahme aus: „Wir wollen die Kleingärten auch für zukünftige Generationen erhalten und setzen uns deshalb dafür ein, die Anlage im Rahmen des Kleingartenentwicklungsplans 2023 dauerhaft durch entsprechende Bebauungspläne zu sichern.“ Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) soll bis Ende 2025 über den Fortschritt der Maßnahmen Bericht erstatten, hieß es.
Quelle: SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
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