ARD und ZDF

Tendenziöse Berichte bei den Öffentlich-Rechtlichen: Volker Beck fordert Konsequenzen

Die Fehler und die tendenziöse Berichterstattung von ARD, ZDF oder beispielsweise dem RBB häufen sich. Selbst linke Politiker wie Volker Beck üben jetzt Kritik.

Christian Gehrke Team News chg
2 Min
Der Grünen-Politiker Volker Beck.

Der Grünen-Politiker Volker Beck.

© dpa

Ein Publikum, das in der Wahlsendung bei linken und grünen Politikern besonders viel klatscht, eine Grafik, die die Anzahl der religiösen Straftaten in Deutschland mutmaßlich verzerrt darstellt. Der RBB verbreitet zum Jahreswechsel nahezu ungeprüft Belästigungsvorwürfe gegen den Grünen-Politiker Stefan Gelbhaar. Die Redakteure erkennen erst später, dass sie auf einen Betrug reingefallen sind. Stefan Gelbhaar ist vermutlich für immer beschädigt. Die Öffentlich-Rechtlichen, zu denen der RBB gehört, kassieren hingegen weiter ihre Rundfunkgebühren, als wäre nichts gewesen.

Es sind erkennbare Ausrutscher, die mittlerweile sogar linken Politikern und Unterstützern von ARD und ZDF auffallen. Jetzt hat Grünen-Politiker Volker Beck einen Beauftragten für die Öffentlichen-Rechtlichen gefordert, um die journalistischen Standards wieder herzustellen. „Eure Fehler haben immer das gleiche Muster“, schrieb Beck auf X.

Weiter heißt es dem Post: „Ihr braucht in Euren Teams einen ÖRR-Beauftragten, der alles unter diesem Gesichtspunkt gegen den Strich bürstet. Euer Auftrag! Journalistische Sorgfaltspflichten!“ Auslöser seiner Kritik ist, dass ein ZDF-Redakteur nach der Wahlsendung „Schlagabtausch“ zugegeben hat, dass Studenten von eher linken Berliner Unis für das Publikum eingeladen worden. Der große Jubel für die Spitzenkandidaten von Grünen und Linken während der Sendung fiel dann auf.

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