Grünheide

Tesla verteidigt Erweiterungspläne und setzt auf Kooperation

In Grünheide in Brandenburg steht das europaweit einzige Autowerk von Tesla. Bei einer Bürgerbefragung erteilten die Bewohner der geplanten Erweiterung eine ...

dpa
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ARCHIV - Das Werk der Tesla-Gigafactory Berlin-Brandenburg.

ARCHIV - Das Werk der Tesla-Gigafactory Berlin-Brandenburg.

© Patrick Pleul/dpa

„Wir sind nach wie vor überzeugt, dass die logistische Optimierung des Werks ein großer Gewinn für die Gemeinde ist. Wir werden auf Basis des Feedbacks der letzten Wochen gemeinsam mit allen Beteiligten weitere Schritte abstimmen.“ Nun obliege es der Gemeinde, über das Verfahren zum Bebauungsplan zu entscheiden. Das Ziel sei weiter, viel Lkw-Verkehr auf die Schiene zu verlagern sowie allgemein die Infrastruktur rund um die Fabrik auszubauen.

Tesla war mit den Erweiterungsplänen für die Autofabrik bei den Bürgern in Grünheide mehrheitlich auf Ablehnung gestoßen. Nach Auszählung der Stimmen am Dienstagabend votierten knapp zwei Drittel gegen die Pläne. Die Gemeindevertretung muss dem Bebauungsplan noch zustimmen. Das Votum der Einwohner ist für sie nicht bindend, gilt aber als wichtiges Signal.

Tesla will neben dem Werksgelände auf rund 170 Hektar einen Güterbahnhof, Lagerhallen und einen Betriebskindergarten errichten. Dafür sollen mehr als 100 Hektar Wald gerodet werden.

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