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Mehrere Teslas in Flammen: Trump spricht von linkem Terrorismus

In Las Vegas sind mehrere Tesla-Fahrzeuge beschädigt worden. Die Behörden sprechen von einem „gezielten Angriff“. Trump macht die Linke dafür verantwortlich.

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In Las Vegas sind mehrere Tesla-Fahrzeuge beschädigt worden.

In Las Vegas sind mehrere Tesla-Fahrzeuge beschädigt worden.

© Ethan Miller/AFP

Mindestens fünf Tesla-Fahrzeuge sind in Las Vegas bei einem „gezielten Angriff“ beschädigt worden. Nach Angaben der Behörden standen zwei von ihnen vollständig in Flammen, auf andere wurde mit Gewehren geschossen. An den Türen des Autohauses fand die Polizei das Wort „Resist“ in Großbuchstaben aufgesprüht. Es wird vermutet, dass bei dem Angriff Molotowcocktails verwendet wurden. Die Polizei von Las Vegas und die Joint Terrorism Task Force des FBI haben gemeinsam Ermittlungen eingeleitet.

Der leitende FBI-Sonderermittler für Las Vegas, Spencer Evans, erklärte am Dienstag gegenüber Journalisten, dass der Vorfall „sicherlich einige Merkmale“ eines Terroranschlags aufweise, dass es aber noch zu früh sei, um dies mit Sicherheit zu sagen.

Am Tag zuvor meldete der Sheriff von San Diego im US-Bundesstaat Kalifornien, dass mehrere Tesla-Fahrzeuge mit Hakenkreuzen besprüht worden waren. Tesla-Chef Elon Musk reagierte auf den Vorfall in Las Vegas auf seiner Plattform X und bezeichnete ihn als „Terrorakt“. „Dieses Ausmaß an Gewalt ist wahnsinnig und zutiefst falsch“, schrieb Musk in seinem Beitrag. „Tesla stellt nur Elektroautos her und hat nichts getan, um diese bösen Angriffe zu verdienen.“

Trump: Protest gegen Tesla von Linken bezahlt

US-Präsident Donald Trump hat sich erneut offen dafür gezeigt, Gewalt gegen Tesla als inländischen Terrorismus zu verfolgen. Wenn die Täter festgenommen würden, werde sich zeigen, dass diese „von Leuten bezahlt werden, die sehr politisch auf der linken Seite sind“. Auf die Frage, ob man es als Inlandsterror werten solle, wenn Teslas angezündet würden, sagte der Republikaner: „Ich denke schon.“

Auch US-Justizministerin Pam Bondi ließ wissen, dass Angriffe gegen Tesla nichts Geringeres als Inlandsterrorismus seien. Das Justizministerium habe bereits mehrere Beschuldigte unter diesem Gesichtspunkt angeklagt, erklärte sie. „Wir werden die Ermittlungen fortsetzen, um schwere Konsequenzen für alle Beteiligten durchzusetzen – einschließlich jener, die hinter den Kulissen agieren, um diese Verbrechen zu koordinieren und zu finanzieren.“

Tesla hatte zuletzt mit Rückgängen bei den Auslieferungen zu kämpfen. Auch das Auftreten von Tesla-Gründer Musk als Trump-Verehrer, seine politischen Ansichten und die Rolle als Kostensenker in der US-Regierung polarisieren. Teslas und Ladesäulen wurden in den vergangenen Wochen zum Teil aus Protest mit Hakenkreuzen beschmiert und mehrere Wagen des Elektro-Pickups „Cybertruck“ brannten auf den Parkplätzen von Händlern ab.

Vier Teslas brennen in Berlin: Verdacht auf Brandanschläge

Auch in Berlin sind vergangene Woche auf vier Autos der Marke Tesla mutmaßlich Brandanschläge verübt worden. Die Autos standen in der Nacht zum Freitag in einem Zeitraum von etwa einer halben Stunde in weit entfernten Stadtteilen in Flammen. Vermutlich wurden sie angezündet, ein politisches Motiv der Täter könne nicht ausgeschlossen werden, teilte die Polizei mit.

Der für politische Taten zuständige Staatsschutz im Landeskriminalamt (LKA) der Berliner Polizei ermittelt. Das ist ein Hinweis darauf, dass es sich um Brandanschläge von Extremisten gehandelt haben könnte. (mit dpa)

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