Es sind zwei Textzeilen, an denen sich der Streit entzündet: „Yalla Yalla Intifada – Westbank, Palästina, Gaza“ und „Death to the IDF“, übersetzt „Tod der israelischen Armee“. Der Musiker Dahabflex trug sie am vergangenen Samstag kurz vor Ende der Kundgebung „Wütend auf den Kapitalismus“ auf dem Herrfurthplatz vor, in seinem Song „Stop the Genocide“. Ob es sich dabei um einen Aufruf zur Gewalt gegen Israel und seine Bevölkerung handelt oder um eine – wenn auch drastische – politische Kritik am israelischen Militär, darüber gehen die Deutungen weit auseinander.
Nahost-Konflikt
„Tod der israelischen Armee“: Linke Neukölln verteidigt Auftritt des Rappers Dahabflex
Kurz vor der Berlin-Wahl streitet die Linke über den Auftritt eines Rappers bei einer Parteiveranstaltung. Landes- und Bezirksspitze kommen zu völlig unterschiedlichen Bewertungen.
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Der Rapper Dahabflex bei einer Veranstaltung im Görlitzer Park im vergangenen Spätsommer
© IMAGO/dts Nachrichtenagentur