Todor D. spricht von Schuldgefühlen. Jeden Tag denke er an das, was vor mehr als fünf Jahren geschehen sei. Nie habe er geglaubt, dass sein Berufsleben so enden würde, sagt der große, schwere Mann mit Glatze und markanter Brille, an diesem Donnerstag in seinem letzten Wort, das ihm als Angeklagten zusteht. „Diese Schuld bleibt bis zum Ende meines Lebens“, endet sein kurzes Statement.
Landgericht
Tod nach Narkose in Kreuzberg: Staatsanwältin fordert für Anästhesisten drei Jahre und neun Monate Haft
Im Prozess um den Tod einer 59-Jährigen spricht der angeklagte Arzt von Schuldgefühlen. Seine Anwälte plädieren auf Freispruch. Sie sprechen von einem Unglücksfall.
6 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Muss Todor D. ins Gefängnis? Seine Verteidiger Maximilian Warntjen (l.) und Alexander Settele fordern einen Freispruch.
© Pressefoto Wagner