Verkehrsunfall

Tödlicher Unfall in Prenzlauer Berg: Autos krachen in Tramhaltestelle

Zwei Autofahrer verlieren an der Greifswalder Straße die Kontrolle über ihre Autos, ein Mast erfasst einen Passanten. Die Kreuzung ist weiträumig gesperrt.

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Schwerer Verkehrsunfall an der Tramhaltestelle an der Greifswalder Straße Ecke Grellstraße

Schwerer Verkehrsunfall an der Tramhaltestelle an der Greifswalder Straße Ecke Grellstraße

© Axel Billig / Pressefoto Wagner

Bei einem schweren Verkehrsunfall an einer Tramhaltestelle in Berlin-Prenzlauer Berg ist ein Mann gestorben. Er stand nach Angaben von Sprechern der Polizei und der Feuerwehr auf dem Bahnsteig der Haltestelle an der Greifswalder Straße Ecke Grellstraße und wurde von einem Mast erschlagen, den eines der Unfallautos umgerissen hatte.

Bei dem Unfall gerieten die Autos in den Bereich der Tramhaltestelle.

Bei dem Unfall gerieten die Autos in den Bereich der Tramhaltestelle.

© Olaf Wagner

Ein Autofahrer, der auf der Greifswalder Straße stadteinwärts unterwegs war, sei gegen 10.10 Uhr auf der Kreuzung mit dem Wagen einer Autofahrerin zusammengestoßen, teilte die Polizei mit. Durch den Aufprall seien die beiden Fahrzeuge auf den Bahnsteig der Haltestelle geschleudert worden.

Vier weitere Verletzte, darunter Insassen der Autos

Vier weitere Menschen seien verletzt worden, so die Polizei. Unter ihnen waren demnach auch Insassen der beiden Autos. Mindestens zwei Menschen erlitten schwere Verletzungen und wurden in ein Krankenhaus gebracht. Geschlecht und Alter der Verletzten waren zunächst nicht bekannt. Seelsorger betreuten nach Angaben der Einsatzkräfte Augenzeugen, die unter Schock standen.

Unter den Verletzten sind auch Insassen der beiden Autos.

Unter den Verletzten sind auch Insassen der beiden Autos.

© Olaf Wagner

Tramverkehr unterbrochen, Kreuzung stundenlang gesperrt

Der Tramverkehr war stadteinwärts unterbrochen. Für den Einsatz von Feuerwehr und Polizei wurde die Unfallstelle für mehrere Stunden weiträumig für den Straßenverkehr gesperrt. „Bitte umfahren Sie den Bereich möglichst weiträumig“, forderte die Polizei Autofahrer auf.

Die Experten der Polizei vermaßen den Unfallort mit einer Drohne und einem Scanner. „Dies dient einer besseren Rekonstruktion des Unfallhergangs“, hieß es. (mit dpa)

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