Die CDU-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Friedrichshain-Kreuzberg hat sich dafür ausgesprochen, die Eco-Toilette am Kottbusser Tor abbauen zu lassen. Wie die Fraktion auf Facebook mitteilte, soll in der BVV-Sitzung am Mittwoch ein entsprechender Antrag der Fraktionsvorsitzenden Ulrike von Rekowsky (CDU) behandelt werden. Demnach fordert der Antrag das Bezirksamt dazu auf, eine alternative Lösung für eine öffentliche Toilette am Kottbusser Tor zu erwägen.
Der Antrag mit dem Titel „Bääm, da sind die Ratten!!! Abbau des Gender-Klos 2.0“ kritisiert den aktuellen Zustand der Toilette. Sie sei stark verschmutzt, illegaler Müll werde in ihrer Umgebung abgeladen, und letztlich werde die Toilette als Raum für den Drogenkonsum missbraucht. Die Fraktion sieht zudem im jüngsten Rattenbefall eine Gesundheitsgefahr, die dringendes Handeln erfordert. Die Schließung der Toilette sei unerlässlich, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten, hieß es.
Mit jährlichen Unterhaltungskosten von 56.000 Euro sei die Toilette laut der CDU-Fraktion unbrauchbar und eine Verschwendung von Steuergeldern. Diese Mittel könnten effizienter in andere öffentliche Dienstleistungen oder Infrastrukturprojekte investiert werden, so die Fraktion. Das Bezirksamt werde daher aufgefordert, gemeinsam mit der Wall GmbH nach kostengünstigeren und effektiveren Lösungen zu suchen.
Quelle: CDU-Fraktion Friedrichshain-Kreuzberg auf Facebook
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