Disco

DJ Supermarkt über „Too Slow To Disco“: „Damals wurde man in Berlin für Disco gedisst“

2014 wurde DJ Supermarkt von Berlin aus zum Trendsetter: Plötzlich war Disco wieder cool. Zehn Jahre später ist nun Schluss mit „Too Slow To Disco“ im Monarch. Wieso das?

6 Min
Marcus Liesenfeld alias DJ Supermarkt.

Marcus Liesenfeld alias DJ Supermarkt.

© Too Slow To Disco

„Too Slow To Disco“ ist eine Berliner Erfolgsgeschichte: Plötzlich schwärmten die Zeitungen und Magazine in London und New York von Marcus Liesenfeld alias DJ Supermarkt und seinem exquisiten Musikgeschmack: Einer Liebe für die seinerzeit meist verkannte Musik der späten Siebziger, von Disco im engeren Sinne bis zum softeren Yacht Rock. Jene Musik, vor allem Raritäten, die er auf Flohmärkten fand, brachte DJ Supermarkt mit dem Berliner Label City Slang neu heraus auf prächtig verpacktem Vinyl. Geboren war 2014 die Compilationreihe „Too Slow To Disco“ – samt der passenden Party im Monarch am Kotti. Doch nun ist Schluss. Zumindest ein bisschen. Warum? Wir haben bei DJ Supermarkt, dem „Dude vom Disco-Discounter“ (wie ihn die Zitty einst nannte) angerufen.

Mit einem Abo weiterlesen

Sie haben bereits ein B+ Abo?

*