Top-Scorer John Chabot steht wieder für die Preussen Devils auf dem Eis: Der Häuptling ist zurück

Das ungeliebte Stück "Warten auf Chabot" steht nicht mehr auf dem Spielplan des Eishockey-Theaters an der Jaffestraße. Der Superstar der Preussen Devils meldete sich inzwischen nach seinem Ellenbogenbruch mit Nachdruck auf dem Eis zurück.Seit Wochenbeginn schwitzt der Kanadier wieder für die in zwei Wochen beginnende Saison der deutschen Eishockeyliga. "Ganz beschwerdefrei bin ich aber noch nicht. Deshalb ist ein Einsatz an diesem Wochenende in den Testspielen gegen Köln und Weißwasser auch kein Thema. Doch in der Woche darauf beim Klüh-Cup in Düsseldorf will ich wieder in der Mannschaft stehen", stellt der 33jährige in Aussicht, der in der vergangenen Spielzeit mit 85 Punkten (25 Tore, 60 Vorlagen) zum Scorer-König der Liga gekrönt wurde.In den drei Wochen zuvor hatte sich der "beste Spieler der Bundesliga" (so sein vorjähriger Trainer Billy Flynn) im Kraftraum mit Gewichtübungen und auf dem Hometrainer gequält sowie bei zehn Kilometer langen Crossläufen Schweißtropfen vergossen. "Es ist schon hart, wenn man seine Mannschaftskameraden täglich mit Puck und Schläger auf der Eisfläche sieht und selbst zur Untätigkeit verurteilt wird", schildert die Stimmungskanone in den Reihen der Preussen seine Ungeduld.Als John Chabot für das Mannschaftsfoto kurz auf das Eis gebeten wurde, nutzte er die willkommene Gelegenheit gleich zu unvorhergesehenen Runden mit Puck und Schläger und mußte mit sanfter Gewalt hinter die Bande verwiesen werden. "Der Heilungsprozeß ist sensationell gut verlaufen", schätzt Mannschaftsarzt Prof. Dr. Manfred Weigert angesichts der Tatsache ein, daß sich der Urenkel eines Häuptlings aus dem Stamm der Algonquin die Verletzung erst vor fünf Wochen beim Rollerscating im heimischen Kanada zugezogen hatte."Vor zwei Jahren hatte ich an derselben Stelle exakt die dieselbe Verletzung. Damals konnte ich neun Wochen nicht spielen", erinnert sich der 1,90 Meter große Stürmer, der das vierte Jahr für die Preussen spielt. Trainer Curt Lundmark hat ihm den Platz im Paradesturm aufgehoben, den gegenwärtig noch Junior Lars Hoffmann einnimmt. Der 90 Kilogramm schwere Aktive, einst NHL-Profi in Detroit, Pitsburgh und Montreal, wird auch in der kommenden Spielzeit an der Seite von Landsmann Tony Tanti und Nationalspieler Jürgen Rumrich für die Berliner stürmen. Über die Besetzung der anderen Reihen ist sich der neue Devils-Coach noch nicht schlüssig. Gegenwärtig bilden Neuzugang Christian Brittig, Kapitän Georg Holzmann und Thomas Schinko die zweite, Mark Kosturik, Marc Teevens und Gaetan Malo die dritte sowie Fabian Brannström, Andreas Dimbat und Preussen-Neuling Ulrich Liebsch die vierte Sturmreihe. ...

BLZ
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Das ungeliebte Stück "Warten auf Chabot" steht nicht mehr auf dem Spielplan des Eishockey-Theaters an der Jaffestraße. Der Superstar der Preussen Devils meldete sich inzwischen nach seinem Ellenbogenbruch mit Nachdruck auf dem Eis zurück.Seit Wochenbeginn schwitzt der Kanadier wieder für die in zwei Wochen beginnende Saison der deutschen Eishockeyliga. "Ganz beschwerdefrei bin ich aber noch nicht. Deshalb ist ein Einsatz an diesem Wochenende in den Testspielen gegen Köln und Weißwasser auch kein Thema. Doch in der Woche darauf beim Klüh-Cup in Düsseldorf will ich wieder in der Mannschaft stehen", stellt der 33jährige in Aussicht, der in der vergangenen Spielzeit mit 85 Punkten (25 Tore, 60 Vorlagen) zum Scorer-König der Liga gekrönt wurde.In den drei Wochen zuvor hatte sich der "beste Spieler der Bundesliga" (so sein vorjähriger Trainer Billy Flynn) im Kraftraum mit Gewichtübungen und auf dem Hometrainer gequält sowie bei zehn Kilometer langen Crossläufen Schweißtropfen vergossen. "Es ist schon hart, wenn man seine Mannschaftskameraden täglich mit Puck und Schläger auf der Eisfläche sieht und selbst zur Untätigkeit verurteilt wird", schildert die Stimmungskanone in den Reihen der Preussen seine Ungeduld.Als John Chabot für das Mannschaftsfoto kurz auf das Eis gebeten wurde, nutzte er die willkommene Gelegenheit gleich zu unvorhergesehenen Runden mit Puck und Schläger und mußte mit sanfter Gewalt hinter die Bande verwiesen werden. "Der Heilungsprozeß ist sensationell gut verlaufen", schätzt Mannschaftsarzt Prof. Dr. Manfred Weigert angesichts der Tatsache ein, daß sich der Urenkel eines Häuptlings aus dem Stamm der Algonquin die Verletzung erst vor fünf Wochen beim Rollerscating im heimischen Kanada zugezogen hatte."Vor zwei Jahren hatte ich an derselben Stelle exakt die dieselbe Verletzung. Damals konnte ich neun Wochen nicht spielen", erinnert sich der 1,90 Meter große Stürmer, der das vierte Jahr für die Preussen spielt. Trainer Curt Lundmark hat ihm den Platz im Paradesturm aufgehoben, den gegenwärtig noch Junior Lars Hoffmann einnimmt. Der 90 Kilogramm schwere Aktive, einst NHL-Profi in Detroit, Pitsburgh und Montreal, wird auch in der kommenden Spielzeit an der Seite von Landsmann Tony Tanti und Nationalspieler Jürgen Rumrich für die Berliner stürmen. Über die Besetzung der anderen Reihen ist sich der neue Devils-Coach noch nicht schlüssig. Gegenwärtig bilden Neuzugang Christian Brittig, Kapitän Georg Holzmann und Thomas Schinko die zweite, Mark Kosturik, Marc Teevens und Gaetan Malo die dritte sowie Fabian Brannström, Andreas Dimbat und Preussen-Neuling Ulrich Liebsch die vierte Sturmreihe. +++

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