Rafal Gikiewicz trägt nur noch bis zum Saisonende das Trikot des 1. FC Union - insofern die Spielzeit fortgesetzt wird.
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„Rafal Gikiewicz hat in seiner Zeit bei Union außergewöhnliche Spuren hinterlassen und er ist ganz sicher ein Spieler, mit dem wir außergewöhnliche Erlebnisse verbinden und an den wir uns nach dieser Saison noch lange und gerne erinnern werden“, sagte Union-Manager Oliver Ruhnert auf der Vereins-Homepage. „Nachdem wir uns in mehreren Verhandlungsrunden jedoch wirtschaftlich nicht einigen konnten, haben wir entschieden, uns auf der Torwartposition neu zu orientieren.“
Rafal Gikiewicz: Nur zur Hertha geht er nicht
In der Aufstiegssaison sorgte der Torhüter nicht nur mit starken Paraden, sondern auch mit spektakulären Offensivaktionen für Furore. Einer direkten Torvorlage am 5. Spieltag gegen den MSV Duisburg (Florian Hübner verwandelte Gikiewicz' Hereingabe per Kopfball zum 2:2-Ausgleich in der Nachspielzeit) ließ er am 9. Spieltag gegen Heidenheim einen eigenen Treffer aus dem Spiel heraus folgen, indem er in der Nachspielzeit eine Hereingabe von Sebastian Andersson ins Tor köpfte.
Und auch in der bisherigen Saison wusste der Pole zu überzeugen: In 25 Partien blieb der bislang sechsmal ohne Gegentor. Im Stadtderby gegen Hertha BSC, das Union mit 1:0 gewann, stellte er sich Chaoten in den Weg, deren Ausschreitungen das Spiel überschatteten.
Gikiewicz, der zum Unioner des Jahres 2019 ausgezeichnet wurde, äußert sich ebenfalls: „Wenn diese Saison zu Ende ist, werde ich auf zwei ganz besondere Jahre zurückblicken. Wir sind aufgestiegen, haben schon dreißig Punkte in der Bundesliga auf dem Konto und gute Chancen, die Klasse zu halten. Dieses Ziel möchte ich mit Union unbedingt noch erreichen, dann wird es einen neuen Verein meinem Leben geben und für Union einen neuen Torwart.“
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