Fußball

Trotz Trennung von Brighton: De Zerbi wohl aus dem Rennen als Bayern-Trainer

Roberto De Zerbi verlässt Brighton and Hove Albion. Ein Engagement beim deutschen Rekordmeister wird es laut Max Eberl aber offenbar trotzdem nicht geben.

Team News SID/dpa/BLZ
3 Min
Roberto De Zerbi und Brighton and Hove Albion gehen getrennte Wege. 

Roberto De Zerbi und Brighton and Hove Albion gehen getrennte Wege. 

© Rui Viera/AP

Sportvorstand Max Eberl hat ein Engagement von Roberto De Zerbi als Trainer des deutschen Fußball-Rekordmeisters Bayern München wohl ausgeschlossen. Ob er vehement widersprechen könne, dass der neue Trainer ein Italiener werde, wurde Eberl nach dem 2:4 (2:1) bei der TSG Hoffenheim im ZDF gefragt. Seine Antwort lautete: „Ja.“

Die Münchner befinden sich nach der Trennung von Thomas Tuchel auf Trainersuche und mussten schon einige Absagen hinnehmen. Der Italiener De Zerbi wird den englischen Erstligisten Brighton and Hove Albion im Sommer trotz eines bis 2026 laufenden Vertrags verlassen. Das gab der Klub am Samstagnachmittag bekannt.

Max Eberl zur Trainersuche beim FC Bayern: „Das Beste kommt zum Schluss“

„Ein Freund von mir sagt immer, das Beste kommt zum Schluss. Wir werden eine sehr gute Lösung finden“, hatte Eberl vor dem Spiel in Sinsheim bei Sky erklärt. Zu dem Zeitpunkt wurde spekuliert, dass sich De Zerbi weiterhin im Fokus des FC Bayern befindet, nachdem der Italiener in der Vergangenheit als möglicher Kandidat gehandelt worden war. „Das zeigt, wie verrückt die ganze Trainersuche ist. (...) Es wurde ja gesagt, er ist es, dann hat er sich zu Brighton bekannt. Roberto De Zerbi hat einen großartigen Job in Brighton gemacht. Für uns bedeutet das nichts“, so Eberl nach dem Spiel bei der TSG 1899 Hoffenheim der ARD.

Wie der Premier-League-Club Brighton & Hove Albion am Samstag mitteilte, endet die Zusammenarbeit mit De Zerbi nach dem letzten Spieltag an diesem Sonntag in beiderseitigem Einvernehmen. „Wir haben uns geeinigt, meine Zeit in Brighton zu beenden, damit der Club und ich unsere Arbeit auf die Art fortsetzen können, die beiden Seiten am besten passt, bei denen wir unseren eigenen Ideen und Visionen folgen sowie unserer Arbeit und menschlichen Werten“, wird De Zerbi zitiert.

De Zerbi hatte den englischen Fußball-Erstligisten in der vergangenen Saison in die Europa League geführt, der Club liegt in der Premier League vor dem letzten Spieltag am Sonntag aber nach zuletzt schwachen Leistungen nur auf Rang zehn. In der Europa League war im Achtelfinale Schluss. Laut Medienberichten könnte Thomas Frank vom FC Brentford die Nachfolge des Italieners antreten.

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