Reiseregion

Tourismus in Brandenburg: Weniger Gäste, weniger Übernachtungen – doch eine Stadt legt zu

Brandenburgs Tourismus verliert leicht an Zugkraft im ersten Halbjahr. Aber es gibt auch gute Nachrichten.

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Nach Brandenburg kamen im ersten Halbjahr etwas weniger Touristen als im Vorjahreszeitraum.

Nach Brandenburg kamen im ersten Halbjahr etwas weniger Touristen als im Vorjahreszeitraum.

© Patrick Pleul/dpa

Brandenburg hat in den ersten sechs Monaten des Jahres einen leichten Rückgang bei den Übernachtungsgästen verzeichnet. Nach Angaben des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg besuchten rund 2,5 Millionen Touristen das Bundesland – ein Minus von 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Deutlicher fiel der Rückgang bei den Übernachtungen aus: Sie sanken um 1,5 Prozent auf rund 6,3 Millionen. Die Gäste blieben demnach im Schnitt kürzer als in der ersten Jahreshälfte 2023.

Dahme-Seenland führt die Rangliste an

Der überwiegende Teil der Besucher stammte aus Deutschland. Die Zahl der Gäste aus dem Ausland, die ohnehin einen kleinen Anteil ausmachen, ging um 1,6 Prozent auf rund 201.000 zurück.

Als beliebteste Reiseregion behauptete sich das Dahme-Seenland mit rund 424.000 Gästen im ersten Halbjahr. Es folgen der Spreewald mit 351.000 sowie die Brandenburgische Seenplatte mit 339.000 Besucherinnen und Besuchern.

Gegen den Landestrend entwickelte sich die Landeshauptstadt: Potsdam zählte rund 290.000 Gäste und damit 3,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

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