Eine kühle Insel im heißen steinernen Berlin, ein seltenes, wertvolles Biotop, ein Stück urbanes Zuhause voll von wucherndem Grün, belebt von Tieren – ein herrlicher Ort für Menschen in einer rasant wachsenden Stadt. Das Gelände der Trabrennbahn Karlshorst umfasste 2004, beim Verkauf aus Treuhandbeständen an den Verein Pferdesportpark (PSP), noch 37 Hektar – 54 Cent für einen Quadratmeter zahlten die Betreiber damals, als sie den Zuschlag erhielten – unter der Auflage, die Nutzung für Pferdesport und Freizeit zu erhalten. 200.000 Euro für 37 Hektar in allerschönster Lage.
Etwa die gleiche Fläche aus dem alten Rennbahnareal war zuvor schon zum Neubau des Quartiers Carlsgarten freigegeben worden – diese Siedlung netter Einfamilien- und Reihenhäuser rückte der großen grünen Oase von Osten als erste auf die Pelle.
Stadtentwicklung
Trabrennbahn Karlshorst: „Hinter dem Rücken der Anwohner passiert Ungeheuerliches“
Erfüllte Bauträume für Grundstücksbesitzer statt Erholung, Natur und Sport für Hunderttausende Berliner? Ein Krimi über Einzelinteressen, Lokalpolitik und Gemeinwohl.
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Luftaufnahme des Areals der Trabrennbahn Karlshorst von Anfang 2021. Links vom Rennbahn-Oval liegt ein wertvolles, bewaldetes Biotop. Diesen Streifen und andere Grünflächen wollen die Baulandbesitzer bebauen.
© Verein Karlshorst e.V.