Die Traumaberatung wird einmal im Monat an jedem dieser Orte angeboten. Die Betroffenen können sich vorher anmelden. Das Angebot richtet sich an alle, die sich durch die Folgen des politischen Unrechts stark belastet fühlen oder jemanden begleiten, der traumatische Erfahrungen machen musste.
In einer Modellphase von Oktober 2021 bis Oktober 2022 nutzten nach Angaben von Traumaberaterin Petra Morawe 31 Menschen mit Unrechtserfahrungen in der Sowjetischen Besatzungszone SBZ und der DDR in 109 Beratungen das Angebot. Von den 14 Frauen und 17 Männern zwischen 50 und 92 Jahre hätten 17 angegeben, sie seien in politischer Haft gewesen, 12 hätten Zwangsarbeit angeführt, 11 seien beruflich verfolgt oder diskriminiert worden.
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