Donald Trump

Trump als Papst: Beitrag sorgt für Spott und Empörung

Ein manipuliertes Bild, das Trump als Papst zeigt und über das offizielle Konto des Weißen Hauses veröffentlicht wurde, sorgt für Kontroverse – und zahlreiche Memes.

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Das digital bearbeitete Bild von Donald Trump als Papst.

Das digital bearbeitete Bild von Donald Trump als Papst.

© Donald Trump/Truth Social

US-Präsident Donald Trump hat auf seiner Plattform Truth Social ein offenbar digital bearbeitetes Foto von sich als Papst veröffentlicht. Am späten Freitagabend (Ortszeit) wurde das Bild auch über das offizielle Konto des Weißen Hauses geteilt – und rief unterschiedlichste Reaktionen hervor.

So kommentiert etwa der Comedian Terrance K. Williams: „Papst Trump … Lol. Unser Präsident hat das gerade gepostet. Er trollt, weil er genau weiß, dass die Medien ausflippen werden. Eigentlich liebe ich den Klang von ‚King Trump‘.“ Zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer reagierten mit eigenen, digital manipulierten Versionen des ursprünglichen Beitrags. Unter anderem ist auch Trump-Verbündeter Elon Musk in päpstlicher Robe zu sehen. Grok, Musks KI-Dienst, postete auf Befehl eines Nutzers ebenfalls ein Meme, das Papst-Trump abbildet, allerdings mit leuchtend roten Augen.

Die meisten Nutzer zeigten sich wenig amüsiert über den Scherz – zumal er nur zwei Wochen nach dem Tod von Papst Franziskus veröffentlicht wurde. Ein Kommentar lautete: „Du weißt schon, dass die Gründerväter gegen Könige waren … das weißt du doch, oder?“ Ein anderer User schrieb: „Bitte, MAGA – erklär mir, wie dieser ‚Mann des Glaubens‘ die Frommen nicht völlig lächerlich macht.“

Trump scherzt: „Ich wäre gerne Papst“

In der vergangenen Woche hatte Trump auf die Frage nach möglichen Nachfolgern des verstorbenen Papstes Franziskus scherzhaft erklärt, dass er gerne das nächste Oberhaupt der katholischen Kirche werden würde. „Ich würde gerne Papst werden. Das wäre meine erste Wahl“, sagte der US-Präsident gegenüber Journalisten, fügte jedoch hinzu, dass er in dieser Angelegenheit „keine Präferenz“ habe.

Das Konklave für die Wahl des neuen Papstes wird am 7. Mai beginnen. 135 wahlberechtigte Kardinäle werden so lange abstimmen, bis ein neuer Papst gewählt ist. Bislang gibt es keinen klaren Favoriten für die Nachfolge von Papst Franziskus. Als aussichtsreichster Kandidat gilt die bisherige Nummer zwei im Vatikan, Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin. Der britische Buchmacher William Hill sieht Parolin an erster Stelle, dicht gefolgt vom ehemaligen Erzbischof von Manila, Luis Antonio Tagle, und dem ghanaischen Kardinal Peter Turkson. (mit AFP)

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