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KI-Bild von Trump als Papst: J.D. Vance reagiert auf heftige Kritik

US-Präsident Donald Trump hat mit einem KI-generierten Bild von sich als Papst scharfe Kritik ausgelöst. Nutzer fragen seinen Vize, was er davon hält.

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US-Präsident Donald Trump (r) und US-Vizepräsident J.D. Vance.

US-Präsident Donald Trump (r) und US-Vizepräsident J.D. Vance.

© Alex Brandon/dpa

Nach der heftigen Kritik an Donald Trump wegen eines KI-generierten Bildes, das ihn als Pontifex darstellt, ist US-Vizepräsident J.D. Vance für ihn in die Bresche gesprungen. Das Bild wurde am Freitag in den sozialen Medien gepostet, nur wenige Tage nach dem Tod von Papst Franziskus. Vance wies die Angriffe zurück und stellte sich klar hinter Trump.

„Hey, J.D. Vance, sind Sie einverstanden mit dieser Respektlosigkeit und Verspottung des Heiligen Vaters?“, fragte Bill Kristol, ehemaliger Stabschef des Vizepräsidenten in der Regierung von George Bush, am Samstag auf X. Die Antwort von Vance ließ nicht lange auf sich warten: „Generell habe ich kein Problem damit, wenn Leute Witze machen, aber ich habe ein großes Problem damit, wenn Menschen dumme Kriege anzetteln, die Tausende meiner Landsleute töten“, schrieb Vance. Damit spielte er offenbar auf Kristols Unterstützung der Irak-Invasion 2003 an.

Zuvor hatte Trump mit seinem Bild von sich als Papst scharfe Kritik ausgelöst. „Es gibt nichts Kluges oder Lustiges an diesem Bild, Mr. President“, erklärte die New York State Catholic Conference am Samstag im Onlinedienst X. „Wir haben gerade unseren geliebten Papst Franziskus beerdigt und die Kardinäle stehen kurz vor einem feierlichen Konklave, um einen neuen Nachfolger“ zu wählen. „Machen Sie sich nicht über uns lustig.“

Trump hatte das Bild am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social gepostet. Das offizielle Profil des Weißen Hauses bei X teilte das Bild ebenfalls. Mit weißer Soutane, einem goldenen Kreuz um den Hals und einer Papstkrone als Kopfbedeckung ist der US-Präsident darauf auf einem thronartigen Sessel sitzend zu sehen. Im Gewand und mit den Insignien des Pontifex und mit ernstem Blick reckt er den Zeigefinger der rechten Hand in die Höhe.

Wenige Tage zuvor hatte der US-Präsident gescherzt, er würde gerne selbst das nächste Oberhaupt der katholischen Kirche werden. „Das wäre meine erste Wahl“, antwortete er auf die Frage von Journalisten, wer seiner Meinung nach bei dem am Mittwoch beginnenden Konklave in der Sixtinischen Kapelle im Vatikan zum nächsten Papst gewählt werden sollte. Trump erklärte daraufhin, er habe keine eindeutige Vorliebe, doch der konservative New Yorker Kardinal und Abtreibungsgegner, Timothy Dolan, sei „sehr gut“.

Rund 20 Prozent der US-Bürger sind katholische Christen. Umfragen von November ergaben, dass etwa 60 Prozent der Katholiken bei den Präsidentschaftswahlen für Trump gestimmt hatten. Der US-Präsident bezeichnet sich selbst als Christen, sieht sich aber an keine christliche Konfession gebunden. (mit AFP)

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