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Nach Trumps Kritik an Putin: Kreml verweist auf „emotionale Überlastung“

Die russischen Luftangriffe auf die Ukraine werden heftiger. Trump bezeichnet Putin als verrückt. Nun meldet sich der Sprecher des russischen Präsidenten zu Wort.

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Russlands Präsident Wladimir Putin. US-Präsident Donald Trump bezeichnete ihn als verrückt.

Russlands Präsident Wladimir Putin. US-Präsident Donald Trump bezeichnete ihn als verrückt.

© Alexander Kazakov/imago

Nachdem US-Präsident Donald Trump den russischen Präsidenten Wladimir Putin in Zusammenhang mit den jüngsten Luftangriffen auf die Ukraine als „völlig verrückt“ bezeichnet hatte, hat sich der Kreml zu Wort gemeldet. Putin treffe „die Entscheidungen, die notwendig sind, um die Sicherheit Russlands zu gewährleisten“, erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag vor Journalisten, wie russische Staatsmedien berichten.

Trump hatte sich am Wochenende nach massiven russischen Angriffen auf ukrainische Städte, die mindestens 13 Todesopfer gefordert hatten, ungewöhnlich deutlich geäußert. „Ich hatte immer ein sehr gutes Verhältnis zu Russlands Wladimir Putin, aber irgendetwas ist mit ihm passiert“, erklärte Trump am Sonntag (Ortszeit) auf seiner Onlineplattform Truth Social. „Er ist völlig verrückt geworden.“ Zugleich teilte Trump erneut gegen den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj aus. „Alles, was aus seinem Mund kommt, verursacht Probleme“, erklärte Trump. „Es gefällt mir nicht, es sollte besser aufhören.“

Laut Peskow ist Russland dankbar für die diplomatischen Bemühungen der USA und Trumps persönlich. Diese seien jedoch mit großer Verantwortung und „emotionaler Überlastung und emotionalen Reaktionen“ verbunden, so der Kremlsprecher weiter. Peskow begründete die laufenden russischen Angriffe auf die Ukraine mit fortgesetzten ukrainischen Angriffen. Moskau sehe sich ihm zufolge „gezwungen, zu reagieren“.

Zuvor hatte Trump davor gewarnt, dass jeder Versuch Moskaus, im Zuge seiner Invasion in dem Nachbarland das gesamte ukrainische Territorium zu erobern, zum „Untergang“ Russlands führen werde. Er selbst habe „immer gesagt, dass er die ganze Ukraine will, nicht nur ein Stück davon“, erklärte Trump mit Bezug zu Putin. „Vielleicht erweist sich das als richtig, aber wenn er das tut, wird es zum Untergang Russlands führen.“ (mit AFP)

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