Das lange erwartete Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping findet nun am 14. und 15. Mai in Peking statt. Das gab Regierungssprecherin Karoline Leavitt am Mittwoch bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus bekannt, wie CNBC berichtet.
Ursprünglich war der Besuch für Ende März vorgesehen. Washington bat Peking jedoch um eine Verschiebung um mehrere Wochen – begründet mit dem laufenden Iran-Krieg, den die USA und Israel Ende Februar mit Luftangriffen begonnen hatten. Laut CNBC rechnet die Trump-Regierung damit, dass der Konflikt insgesamt vier bis sechs Wochen dauern werde. Auf die Frage, ob der neue Termin bedeute, dass der Krieg bis Mitte Mai beendet sei, verwies Leavitt lediglich auf diese Zeitspanne.
Neben dem Besuch in Peking kündigte das Weiße Haus laut CNBC auch einen Gegenbesuch Xis in Washington an. Trump und First Lady Melania Trump würden den chinesischen Präsidenten zu einem noch nicht festgelegten Zeitpunkt im weiteren Jahresverlauf empfangen.
Das letzte persönliche Treffen der beiden Staatschefs fand nach Angaben der dpa im Herbst am Rande des APEC-Gipfels im südkoreanischen Busan statt. Die Begegnung im Mai dürfte vor allem vom massiven Handelskonflikt zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt geprägt sein. Zusätzlich belastet die Blockade der Straße von Hormus – einer für den globalen Öltransport zentralen Meerenge – die Lage. Für China ist diese Schifffahrtsroute von besonderer strategischer Relevanz, wie die dpa berichtet.
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