Das verordnete er schon einmal. Es hat nur nicht geklappt: In seiner ersten Amtszeit verlangte US-Präsident Donald Trump, dass Staatsarchitektur künftig „beautiful“ zu sein habe. Wäre er schon 2021 abermals ins Oval Office gelangt, gäbe es seither nur noch Neubauten oder Restaurierungen in seiner zum Dekret erhobenen „klassizistischer Anti-Moderne“. Aber nun, 2025, ist er wieder da – und benimmt sich auf allen Ebenen wie Nietzsches Weltgeist zu Pferde. Also bestimmt er, dass die Fassaden staatlicher Gebäude künftig klassizistisch zu sein hätten.
USA
Im Cäsarenwahn: Trump will „ab sofort“ Fassaden wie im Römischen Reich
Der US-Präsident hat für staatliche Bauten sein eklektizistisches Architektur-Diktat verfügt. Der Immobilienentwickler greift nach römischen Vorbildern. Was schlechter Geschmack kostet.
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Das Kapitol im März 2025 in Washington, D.C.: Alles soll im neoklassizistischen Stile leuchten.
© Tasos Katopodis/Getty/AFP