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Traditionshersteller in Geldnot: Tupperware vor der Pleite

Schüsseln und Boxen aus Plastik, beworben zu einem Großteil durch nahezu legendäre Partys: Einst Verkaufsschlager, nun steckt das Unternehmen in der Krise.

Team News dpa
1 Min
Tupperware musste zuletzt herbe Verluste einstecken.

Tupperware musste zuletzt herbe Verluste einstecken.

© Scott Olson/Getty Images/AFP

Tupperware hatte zuvor mitgeteilt, dass die Fortsetzung des Geschäftsbetriebs angesichts von Liquiditätsengpässen ungewiss sei. Die Firma hat Berater angeheuert und Gespräche mit potenziellen Investoren gestartet, um Geld aufzutreiben. „Das Unternehmen tut alles in seiner Macht Stehende“, versprach Chef Miguel Fernandez.

Tupperware revolutionierte Millionen Haushalte

Tupperware revolutionierte mit seinen teilweise als Designklassiker geltenden Schüsseln und Boxen einst die Haushaltswelt und setzte mit seinen Verkaufspartys auf einen neuen innovativen Produktvertrieb. Doch die 1946 gegründete Firma aus Orlando, deren Gründer Earl Tupper die Küchen mit seinen bunten „Wunderschüsseln“ aufmischte, kriselt.

Im Schlussquartal 2022 brach der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20 Prozent auf 313,7 Millionen Dollar ein. Unterm Strich machte Tupperware einen Verlust von 35,7 Millionen Dollar. Außerdem verpasste es die Firma, den Jahresbericht pünktlich vorzulegen, was zum Bruch von Kreditvereinbarungen führen könnte.

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