Kaum ein Land ist international so abgeschottet wie Turkmenistan. Nach der Unabhängigkeit von der Sowjetunion 1991 etablierte Präsident Saparmurat Nijasow, genannt „Turkmenbaschi“, ein autoritäres System, das auf strikter Neutralität, internationaler Isolation und einem ausgeprägten Personenkult beruhte. Als „Nordkorea Zentralasiens“ schottete sich das zentralasiatische Land mit einem der restriktivsten Visaregime weltweit ab und ließ nur wenige ausländische Besucher ein. Offiziell begründete die Führung diese Politik mit Sicherheitsrisiken durch den benachbarten Afghanistan-Konflikt sowie dem Kampf gegen Terrorismus und Drogenschmuggel.
Zentralasien
Vorbild Kasachstan und Usbekistan: Turkmenistan will raus aus der Isolation
Turkmenistan gilt als Nordkorea Zentralasiens. Deutet sich nun eine vorsichtige Öffnung an? Deutsche Unternehmen stehen bereit.
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Blick auf die Mamorstadt Aschgabat, wo die Erdgasmilliarden in Prestigebauten fließen.
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