Die vom RBB verantwortete Arte-Doku „Moskau 1941 – Stimmen am Abgrund“ schildert das Jahr nicht aus politisch-militärischer Perspektive, sondern baut vor allem auf die wenigen erhaltenen Tagebücher. Private Aufzeichnungen galten damals als höchst verdächtig, wurden oft versteckt oder vernichtet, um dem Geheimdienst NKWD keine Handhabe zu bieten. Regisseur Artem Demenok ist ein Spezialist für deutsch-russische Themen. Für den Zweiteiler „Schatten des Krieges“ bekam er 2017 den Grimme-Preis, nominiert wurden 2019 seine „Deutsch-russischen Skizzen“ unter dem Titel „Krieg und Frieden“.
TV-Tipp
Doku „Moskau 1941“: Warum waren wir auf den Krieg nicht vorbereitet?
Die Arte-Dokumentation „Moskau 1941 – Stimmen am Abgrund“ bringt Tagebücher zum Sprechen und zeichnet die Stimmung in der russischen Metropole nach.
2 Min
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Szene aus der Arte-Dokumentation „Moskau 1941 – Stimmen am Abgrund“
© ARTE