Im Juni des vergangenen Jahres, nach der Entdeckung der Massengräber vor Kiew und der Bombardierung Mariupols, erregte Scholz-Berater Jens Plötner die Gemüter, als er bei einer Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) feststellte: „Mit 20 Mardern kann man viele Zeitungsseiten füllen, aber größere Artikel darüber, wie in Zukunft unser Verhältnis zu Russland sein wird, gibt es weniger.“ Das aber sei eine „mindestens genauso spannende und relevante Frage“, über die man diskutieren und wozu es auch mal einen öffentlichen Diskurs geben könnte.
Essay
Über das Verhältnis, das wir zu Russland nicht haben werden
Wird Deutschland mit Russland in naher Zukunft ein gutes Verhältnis aufbauen können? Das ist eher ausgeschlossen. Die Gründe erklärt Klaus Bachmann in einem Gastbeitrag.
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Wird Deutschland mit Russland in naher Zukunft ein gutes Verhältnis aufbauen können? Die Hände von Olaf Scholz (l.) und Wladimir Putin nach einem mehrstündigen Vier-Augen-Gespräch.
© Kay Nietfeld/dpa