Luxus

Übernehmen bald Maschinen die Ernte auf den Spargelfeldern in Beelitz?

Die Kosten für die Landwirte steigen immer weiter – der Spargelpreis ist auf Rekordhöhe. Droht das Ende der heimischen Produktion oder kommt KI aufs Feld?

10 Min
Felder rings um Beelitz: Es ist eine echte Knochenarbeit für die 3000 Erntehelfer in Deutschlands größter zusammenhängender Spargelregion.

Felder rings um Beelitz: Es ist eine echte Knochenarbeit für die 3000 Erntehelfer in Deutschlands größter zusammenhängender Spargelregion.

© Jochen Eckel/imago

Ganz am Ende ist alles wohlgeordnet, blitzsauber und gut verpackt: Dutzende allerfeinste Spargelstangen liegen auf dem Packtisch, sie sind kerzengerade und sehen so gleichmäßig aus, als kämen sie aus dem 3D-Drucker. Und dann wurden sie von einer Maschine auch noch kochfertig geschält und von einer anderen in 350-Gramm-Portionen eingeschweißt. Bei perfekter Kühlung können sie noch sieben Tage gelagert werden – Eins-a-Ware für die Gastronomie. So sieht es mittags aus in der neuen großen Halle des Spargelbauern Jürgen Jakobs am Rande von Beelitz. Am Ende der Produktionskette dominieren die Maschinen.

Ganz am Anfang aber, wenn früh am Morgen der Arbeitstag für die Saisonkräfte auf den Feldern beginnt, hat die Spargelernte vor allem etwas mit Schweiß, Rückenschmerzen und mit Dreck unter den Fingernägeln zu tun. Am Anfang ist Spargel reine Handarbeit – denn jede einzelne Stange muss händisch gestochen werden. Wer es schon mal probiert hat, weiß: Es ist echte Knochenarbeit.

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