Kunst

Wedding: Kultur-Hotspot Uferhallen bleibt erhalten

Jahrelang mussten Künstler um ihre Arbeitsräume bangen. Doch nun soll es Gewissheit geben.

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Der Pianosalon ist einer der vielen Kulturstätten in den Uferhallen.

Der Pianosalon ist einer der vielen Kulturstätten in den Uferhallen.

© Massimo Rodari/imago

Die Uferhallen mit ihren Künstlerateliers und Kulturstätten in Berlin-Wedding bleiben erhalten. Wie die Kulturverwaltung mitteilte, wurde mit der Unterzeichnung des Generalmietvertrags am 29. Dezember die Zukunft der Uferhallen offiziell gesichert.

Zuvor mussten viele Künstler und Kulturschaffende um ihre Arbeitsräume fürchten. Im Sommer 2017 übernahm eine Investorengruppe die Aktienmehrheit der Uferhallen. Die neuen Eigentümer hatten neue Pläne für die Uferhallen: eine massive Nachverdichtung mit vielgeschossigen Neubauten. Der Bezirk Mitte ordnete ein B-Planverfahren an, das die Baupläne mit der Sicherung des Kulturstandorts verband. Doch im Januar 2023 kündigten die Eigentümer das Verfahren einseitig auf.

Uferhallen sind denkmalgeschützt

Der Uferhallen e.V. startete daraufhin eine Kampagne und schrieb einen offenen Brief an Kultursenator Joe Chialo – mit Erfolg. Ab Februar 2024 sollen die Uferhallen-Ateliers durch die gemeinnützige „Kulturraum Berlin gGmbH“ als Generalmieterin stufenweise an die ansässigen Künstlerinnen und Künstler weitervermietet werden.  Der Generalmietvertrag wurde für eine Laufzeit von 20 Jahren plus einer Option für weitere 10 Jahre geschlossen. Der Senat plante zudem eine Subventionierung für den kommenden Doppelhaushalt 2024/2025 ein.

Die Uferhallen sind ein denkmalgeschützter Gebäudekomplex. Das Gebäude entstand im Jahr 1873 als Transportbetriebshof. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutze die BVG die Hallen für die Instandsetzung von Bussen. Im Jahr 2007 wurde der Betriebsbahnhof stillgelegt und als Kulturstätte umgebaut.

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