Ukrainekrieg

Karatekämpfer kehrt nach Turnier nicht in die Ukraine zurück – nun erklärt er, warum

Nach einem Turnier in Italien kehren zwei Karateka, die auch ein Paar sind, nicht in die Ukraine zurück. Der Grund dafür hat mit dem Krieg zu tun.

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Die ukrainische Armee muss immer härter darum kämpfen, ihre Reihen in der Armee wieder aufzufüllen.

Die ukrainische Armee muss immer härter darum kämpfen, ihre Reihen in der Armee wieder aufzufüllen.

© Andriy Andriyenko/Imago

Ein Karateka aus der Ukraine, der zusammen mit seiner Frau nach einem Turnier in Venedig nicht in sein Land zurückgekehrt ist, hat sich zu seiner Entscheidung geäußert. Die beiden Sportler, Evgenij und Darja Pilipjuk, wurden bereits in der vergangenen Woche aus dem ukrainischen Karateverband ausgeschlossen.

Nun wurde am Sonntag eine von Evgenij Pilipjuk aufgenommene Videobotschaft auf mehreren sozialen Medienkanälen veröffentlicht. Darin erklärte er, dass seine Trainer ihm eine Befreiung von der Mobilmachung versprochen hätten. Zudem hätte er ihnen 4000 Dollar angeboten, damit sie ihm einen Platz in einem Graduiertenprogramm besorgen, letztlich jedoch dem Karateka zufolge nichts unternommen hätten. Auch eine Anstellung als Trainer an der Jugendsportschule, die ihm einen Aufschub gewährt hätte, konnte ihm nicht vermittelt werden.

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