Ukraine-Krieg

Mit Wodka und Beschuss auf dem Weg zur Frontlinie in Cherson

Unser Autor begleitete freiwillige Helfer auf dem Weg nach Cherson, nahe der Front. Er berichtet von Zerstörung, Leid, aber auch von Hoffnungsschimmern.

7 Min
Ein Einheimischer geht vor einem durch russischen Beschuss beschädigten Gebäude in Cherson.

Ein Einheimischer geht vor einem durch russischen Beschuss beschädigten Gebäude in Cherson.

© Mstyslav Chernov/AP

Mit einem mulmigen Gefühl warte ich im Südosten von Odessa auf drei Männer. Sie sind freiwillige Helfer, die den Menschen in Cherson beim Überleben helfen und sich dazu bereit erklärt haben, mich mit in die Frontstadt zu nehmen. Einer schickt mir den aktuellen Standort, wir treffen aufeinander, nach der Begrüßung geht’s los. Nicht in einem gepanzerten Boliden fahren wir in Richtung Front, ein alter silberner Opel, der bereits etwas mitgenommen aussieht und sich insbesondere auch so anhört, soll als Transportmittel dienen.

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