Die russische Stadt Belgorod liegt direkt an der Grenze zur Ukraine. Für die russische Armee ist sie ein logistischer Knotenpunkt für ihre Invasion ins Nachbarland. Gleichzeitig leben hier 1,5 Millionen Menschen – an die der Krieg jeden Tag näher heranrückt: Nachdem Russland die Ukraine zum Jahresende mit einer massiven Welle von Drohnen- und Raketenangriffen überzogen hatte, der Dutzende Zivilisten zum Opfer fielen, beschießen nun die ukrainischen Streitkräfte Belgorod fast täglich. Jetzt haben örtliche Behörden der Bevölkerung eine Evakuierung angeboten – und verlautbart, dass Weihnachtsgottesdienste zu Mitternacht gestrichen werden sollen.
Ukraine-Krieg erreicht Russland
Beschuss in Belgorod: Russland streicht orthodoxe Weihnachtsgottesdienste
Erst überzog Russland die Ukraine mit einer Raketen-Welle, jetzt beschießt die ukrainische Armee die Grenzstadt Belgorod. Weihnachtsmessen sollen nicht gefeiert werden.
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Spuren der Zerstörung: ein getroffenes Haus in Belgorod nach dem Angriff am 30. Dezember.
© Pavel Kolyadin/IMAGO