Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte eine neue Runde von Friedensgesprächen an. Die Aussichten auf ein Ende des Krieges sind jedoch gering – es ist nämlich der Abzug aller russischen Truppen aus allen besetzten Gebieten einschließlich der Krim vorgesehen.
Im Januar 2024, also in knapp einem Monat, sollen in den Tagen vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos Gespräche über die ukrainische Friedensformel stattfinden.
Über den Kurznachrichtendienst X, ehemals Twitter, dankte Selenskyj dem Staat Uruguay für die Entsendung seines Vertreters zum jüngsten Friedensformel-Treffen. Zudem äußerte der ukrainische Präsident die Hoffnung, dass Uruguay an den Friedensgesprächen in der Schweiz teilnehmen werde. Derzeit befindet sich Selenskyj auf einer Südamerika-Reise.
Ukraine in „schwieriger Lage“, Russland führt Offensiven durch
Das Außenministerium der Schweiz bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, zu dem Treffen am 14. Januar würden Sicherheitsberater mehrerer Länder anreisen. Ob auch Vertreter Russlands teilnehmen werden, ist fraglich.
Im Oktober kam es bereits zu einem Treffen auf Malta; 70 Länder aus aller Welt nahmen an den Gesprächen teil – Vertreter Russlands waren jedoch nicht anwesend.
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