Ukraine-Krieg

Ukraine: Zwei russische Patrouillenschiffe vor der Krim zerstört

Spezialkräfte des ukrainischen Militärgeheimdienstes GUR attackierten in der Nacht offenbar russische Boote mit Marinedrohnen. Die Ukraine spricht von einem „Erfolg“.

Team News AFP/BLZ
2 Min
Ein Helikopter fliegt in der Nähe der Krim-Halbinsel.

Ein Helikopter fliegt in der Nähe der Krim-Halbinsel.

© SNA/imago

Zwei russische Patrouillenboote sind nach ukrainischen Angaben vor der von Russland annektierten Halbinsel Krim zerstört worden. Wie der ukrainische Militärgeheimdienst GUR am Donnerstag auf Telegram mitteilte, hätten Spezialkräfte die „Boote des Aggressorstaats Russland“ mit Marinedrohnen attackiert. Russland habe noch versucht, die Drohnen in der Wuska-Bucht im Nordwesten der Krim mit Kampfflugzeugen und Hubschraubern zu zerstören. Dies habe die ukrainischen Kräfte indes nicht davon abgehalten, ihre „Kampfmission erfolgreich abzuschließen“.

Der GUR veröffentlichte Videos, auf denen zu sehen war, wie Hubschrauber aufs Meer feuerten. Zudem waren Aufnahmen einer Drohne zu sehen, die zwei vertäute Boote anvisierte. Des Weiteren wurde eine große Explosion gezeigt. Vorläufigen Erkenntnissen zufolge handele es sich bei den russischen Booten um kleine Motorboote vom Typ KS-701 Tunets. Diese werden oft für Küstenpatrouillen verwendet.

Russland fing nach eigenen Angaben in der Nacht mehrere Drohnen ab

Russland kommentierte die ukrainischen Angaben wie üblich nicht. Moskau hatte zuvor angegeben, in der Nacht mindestens zwei ukrainische Marinedrohnen zerstört zu haben, die „auf die Krim zusteuerten“. Zudem fing Russland laut eigenen Angaben 13 Drohnen in der südrussischen Schwarzmeerregion Krasnodar und über dem Schwarzen Meer in der Nähe der Krim ab.

Die Schwarzmeerflotte habe außerdem acht Raketen vom Typ ATACMS über dem Asowschen Meer abgeschossen. Die Ukraine benutzt diese von den USA hergestellten Raketen zur Verteidigung gegen russische Einheiten.

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