Für die Ukraine und Teile Mitteleuropas war es der erste Tag seit Jahrzehnten ohne russisches Gas in der Pipeline. Am Neujahrstag wurden die Lieferungen in die Ukraine eingestellt, nachdem ein Transitvertrag zwischen den beiden verfeindeten Nationen ausgelaufen war und erstmals nach über 50 Jahren keine Einigung gefunden werden konnte.
Die Gasspeicher Europas leerten sich bereits zum Ende des Jahres so schnell wie seit 2016 nicht mehr, die Berliner Zeitung hatte berichtet. Händler hatten mit dem Ausfall gerechnet und beobachten nun die Entnahme aus den Lagerbeständen der jeweiligen Länder.
Doch wo stehen die Gaspreise am ersten Handelstag ohne Transit über die Ukraine? Und wie abhängig ist Deutschland und Europa noch von russischen Importen?
UPDATE
Russische Gaslieferungen
Nach Stopp des Ukraine-Transits: Gaspreis explodiert am ersten Handelstag 2025
Nach der zu erwarteten Teuerung am letzten Handelstag 2024 bestätigt sich der hohe Preis für Erdgas am Donnerstag. Für Europa wird es auch künftig teuer werden.
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Eine Gaskompressor-Anlage im ukrainischen Dorf Mryn. Sie hatte bis vor kurzem noch Gazprom-Lieferungen weiterverarbeitet.
© Roman Pilipey/epa/dpa