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Ukrainekrieg

„Gewaltig wie ein Meteoriteneinschlag“: Putin droht Oreschnik-Rakete gegen Kiew einzusetzen

Russlands Präsident Wladimir Putin hat mit neuen Einsätzen seiner neuen Mittelstreckenrakete gegen Ziele in der Ukraine gedroht, darunter auch Kiew.

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Russland Präsident Wladimir Putin

Russland Präsident Wladimir Putin

© Mikhail Tereshchenko/AP

Russlands Präsident Wladimir Putin hat mit neuen Einsätzen seiner neuen Mittelstreckenrakete Oreschnik gegen Ziele in der Ukraine gedroht, darunter auch Kiew. Derzeit sei Moskau dabei, die Ziele für weitere Schläge auszuwählen. „Das können Militärobjekte, Unternehmen der Rüstungswirtschaft oder Entscheidungszentren in Kiew sein“, sagte Putin auf einer Sitzung des von Moskau dominierten Militärbündnisses Organisation des Vertrags für kollektive Sicherheit (OVKS) in Kasachstans Hauptstadt Astana.

Die Ukraine versuche weiterhin, wichtige Infrastruktur in Russland anzugreifen, unter anderem in St. Petersburg und Moskau, fügte Putin hinzu.

Bei der Pressekonferenz in Astana sagte Putin, die neuartige Waffe habe die Zerstörungskraft eines Meteoriten. „Der kinetische Aufprall ist so gewaltig wie der eines Meteoriteneinschlags“, sagte der Kreml-Chef. „Aus der Geschichte wissen wir, welche Meteoriten wo eingeschlagen sind und welche Folgen das hatte“, führte Putin aus. Manchmal seien die Einschläge so gewaltig gewesen, „dass sich ganze Seen bildeten“.

Putin fügte hinzu, beim Einsatz von mehreren Oreschnik-Raketen gleichzeitig sei die Zerstörungskraft der neuen Waffe mit der „eines Atomschlags vergleichbar“. Derzeit sei die Rakete nicht mit Atomsprengköpfen bestückt.

Oreschnik-Rakete kann Ziele auf dem ganzen Gebiet Europas angreifen

Russland hatte bereits die ukrainische Großstadt Dnipro mit der Rakete angegriffen, bei der es sich um eine experimentelle Hyperschallrakete handeln soll. Putin sagte vor wenigen Tagen, dass das Oreschnik-System „keine Modernisierung alter sowjetischer Systeme ist, sondern das Ergebnis neuer Arbeit“. Er ordnete die Serienproduktion der Waffe an, die laut seinen Aussagen eine „besondere Stärke und Kraft“ habe.

„Ausgehend von den gestellten Aufgaben und der Reichweite dieser Waffe, kann sie Ziele auf dem ganzen Gebiet Europas angreifen, was sie vorteilhaft von anderen Arten von hochpräziser Waffen großer Reichweite unterscheidet“, sagte der Chef der strategischen Raketenstreitkräfte Russlands, Sergej Karakajew, laut russischen Nachrichtenagenturen bei der Sitzung mit Putin. (mit AFP)

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