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Ukrainekrieg

Arbeitssuche in Berlin: Warum eine Juristin aus der Ukraine Bürgergeld bezieht

Die Politik diskutiert, wie mit arbeitslosen Geflüchteten aus der Ukraine umzugehen sei. Doch die Jobsuche stellt diese Menschen vor systemische Schwierigkeiten.

Elizabeth Rushton
7 Min
Die Juristin Anastasiia Kalion (l.) lebt noch von Bürgergeld, während Katya Prokopchuk (r.) sich im Gastgewerbe hocharbeitet. Dabei werden sie von der Arbeitsvermittlerin Alla Belikova (Mitte) unterstützt.

Die Juristin Anastasiia Kalion (l.) lebt noch von Bürgergeld, während Katya Prokopchuk (r.) sich im Gastgewerbe hocharbeitet. Dabei werden sie von der Arbeitsvermittlerin Alla Belikova (Mitte) unterstützt.

© Markus Wächter/Berliner Zeitung

Am Dienstagmorgen bekommt Katya Prokopchuk zwischen ihren Arbeitsaufgaben kaum Luft. Die 32-Jährige ist Resident Manager im Hotel Villa Abion in Alt-Moabit; um 11 Uhr räumt sie noch im Frühstückszimmer auf und wird davon immer wieder abgelenkt, um sich um die Hotelgäste zu kümmern. Dabei findet sie noch Zeit, einen Kaffee für ihre Freundin Anastasiia Kalion zu holen. „Einen schönen Arbeitsplatz hast du hier“, sagt Anastasiia, 35 Jahre alt. Katya lacht, während sie schon zu der nächsten Aufgabe rast. „Das hatte ich mal in Charkiw“, sagt sie.

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