Die Ukraine greift mit Drohnen immer häufiger Russlands Ölraffinerien, Tanklager und Häfen an. Nun könnten auch die großen russischen LNG-Terminals in den Fokus rücken. Darüber spekuliert das unabhängige ukrainische Nachrichtenportal Kyiv Independent in einer aktuellen Analyse. Selbst die russischen Arktis-Anlagen Yamal LNG und Arctic LNG 2 könnten demnach inzwischen in Reichweite ukrainischer Drohnen liegen.
Konkrete Hinweise auf entsprechende Pläne gibt es bislang nicht. Der Kyiv Independent spielt lediglich mögliche Szenarien durch. Das Medium beruft sich unter anderem auf ein Dokument, das die Ukraine an das Weiße Haus übermittelt haben soll und das der Redaktion vorliegt. Demnach verfügen Drohnensysteme des ukrainischen Herstellers Fire Point über eine angegebene Reichweite von bis zu 3400 Kilometern. Angriffe auf die russische LNG-Infrastruktur könnten zwar einen wichtigen Einnahmestrom des Kremls treffen – aber auch Europas Gasversorgung unter Druck setzen.
Ukraine-Krieg
Ukrainisches Medium spekuliert: Greift Kiew jetzt Russlands LNG-Terminals an?
Die EU nimmt noch immer 92 Prozent der Yamal-Lieferungen ab. Nun wird in einem ukrainischen Medium über Angriffe auf Russlands LNG-Infrastruktur diskutiert.
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Russlands LNG-Terminals könnten laut Kyiv Independent für ukrainische Drohnen erreichbar sein.
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